Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Gerade gefunden’

Filmvorschau: Elena Undone

13/06/2010 4 Kommentare

elenaundone00 Auf der Suche nach neuen tollen Filmen, stieß ich auf “Elena Undone”. Schon der Titel unterstreicht meiner Meinung nach den wahrhaften Sinn dieses Films. Dem Trailer könnte man entnehmen, dass sich Elena (Necar Zadegan, bekannt auch aus “24″) und  Peyton (Traci Dinwiddie, bekannt aus “Supernatural”) auf einer Veranstaltung kennen lernen, bei der es  um “Seelenverwandtschaft” geht. Peyton ist eine offen lesbische Autorin und Elena die Frau eines Pastors.
Schon bei der ersten Begegnung findet Elena heraus, dass Peyton lesbisch ist und gibt dieser zu verstehen, dass sie kein Problem damit hat. Wie es häufig der Fall ist, wenn Heterofrauen Lesben kennen lernen beginnen sie darüber nachzudenken, wie es mit einer Frau sein könnte. Zunächst aber entwickelt sich zwischen Peyton und Elena eine tiefe Freundschaft, bei der Elena nach wie vor meint, nicht lesbisch zu sein. Im Trailer hören wir Elena sagen: “Ich habe noch nie eine Frau geküsst” und Peyton antwortet: “Möglicherweise weil du hetero bist!” Und obwohl Elena meint, dies zu sein, werden ihre Gedanken und Gefühle immer stärker. Wie man ebenfalls dem Trailer entnehmen konnte, telefoniert Elena mit Peyton und sagt, sie wolle sie sehen. Im selben Moment kommt ihr Mann nach Hause und sie legt sofort auf. Schon hier wird klar: Wenn es sich um eine ganz normale Freundin handeln würde, dann würde keiner auflegen, sobald der Partner nach Hause kommt.
Später kommt es natürlich doch zum Kuss und Elena will mehr.
Jetzt beginnt sie auch darüber nachzudenken, ob sie ihren Mann verlassen sollte oder mit Peyton zusammen sein will.

Der Trailer bzw. der Film hat mich schon vom ersten Augenblick mit seiner Story auf seiner Seite gehabt. Das beste daran ist wahrscheinlich auch, dass die Autorin des Films, elenaundone02 Nicole Conn, lesbisch ist und ihre Freundin, die Produzentin Marina Rice Bader zufällig auch vom anderen Ufer ist. Beide sind ein Paar. Lesbische Filmemacher wissen, was lesbische Frauen sehen wollen. Jetzt kommt es aber ganz toll: Die Geschichte ist wahr. “Elena Undone” erzählt die Geschichte von Nicole und Marina. Es dreht sich alles darum, welches Leben sie geführt haben und dass Marina nie gedacht hätte, jemanden wie Nicole zu begegnen: Ihre Seelenverwandte. 11 Jahre war Marina verheiratet, wer glaubt da noch an etwas anderes im Leben?
Sie überlegten, ob die Leute da draußen sich für ihre Geschichte interessieren könnten und ich denke, die Resonanz wird groß sein. Denn wie beide sich selbst schon gefragt haben: Warum gibt es nicht mehr solcher Filme? Daher: Danke für’s Umsetzen der eigenen Story für diesen Film. Wir freuen uns sicher.

Hierzu sei noch kurz angemerkt: Wir man Necar Zadegan für die Rolle der Elena gewinnen konnte ist mir ein Rätsel! Das ist doch mal ein bekanntes Gesicht. Da freue ich mich auch drauf!

Das erste Mal zu sehen sein wird der Film übrigens am 25. Juni 2010 beim San Francisco International LGBT Film Festival. Ich hoffe auf ein zügiges DVD Release!

Links/Trailer:
ElenaUndone.com – Offizielle Seite
Trailer (YouTube)
Der längste Kuss der Filmgeschichte
Der längste Kuss – Fortsetzung

Weitere Links:
Elena Undone @Facebook
Nicole Conn (Writer)
Nicole Conn @Facebook
Marina Rice Bader (Produzentin/Fotografin)
Imdb.com – Necar Zadegan
Imdb.com – Traci Dinwiddie

Girl/Girl Scene – Web-Serie

04/06/2010 3 Kommentare

GGS-Cast1 To Hell With The L ist schon mal eine nette Anspielung auf die ganze “L Word” Flut die einem in der Szene und auch sonst begegnet. Ob es die L-Nacht ist oder L-Beach oder L-Film – seit der Serie “The L Word” ist alles irgendwie “L”.
Ich habe bei Facebook versprochen, dass ich Girl/Girl Scene unterstützen möchte und habe den Link zu dieser neuen Web-Serie auch gleich in meinem Blogroll aufgenommen.
Die erste Episode geht um die 40 Minuten, was für eine Low-Budget-Produktion meiner Meinung nach eher selten ist. Man erinnere sich an 3Way oder Girltrash, wobei hier die Schauspieler natürlich bekannter waren und die mussten ja auch bezahlt werden…
Kurz und knapp kann man sagen, dass es in G/GS um ein paar Frauen geht, die eben lesbisch sind und einfach sie selbst sind, wobei die eine die typische Abschlepp-Lesbe spielt, vielleicht alá Shane (The L Word) oder Brian (Queer As Folk). Dann haben wir noch eine etwas gestörtere Lesbe, Zoë, die offenbar nicht von ihrer Ex-Freundin loskommt (emotional), einen Transgender, Elliott, sowie eine 16, fast 17-Jährige, Jessie, die bisher mit noch niemanden intim war und sich plötzlich Hals über Kopf in Abschlepp-Lesbe Evan verliebt. Tatsächlich landet sie auch bei dieser. Nicht vergessen sollte man noch Maxine, wahnsinnig femme, mit einem Drogenproblem.

Wirklich viel kann man noch nicht zu dieser Web-Serie sagen, aber mein erster Eindruck war recht positiv. Natürlich sind die einen oder anderen Szenen nicht extrem professionell, aber dennoch nicht so schlecht, dass man gleich abschalten möchte. Im Gegenteil. Schon jetzt möchte man wissen, wie es weiter geht.

Weitere Infos könnt ihr der offiziellen Website entnehmen:
Girl/Girl Scene

Dort könnt ihr natürlich auch die Folge(n) sehen!

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.