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Archive for the ‘Musik’ Category

Kelly Clarkson ist endlich wieder da!

Oh wie lange musste ich warten? Wie viele Tage, Nächte, Stunden und Sekunden?
Aber am 28.10.2011 ist es endlich soweit. Kelly Clarkson bringt ihr 5. Album „Stronger“ auf dem Markt (Deutschland-Veröffentlichung).

Angefangen hat alles mit „American Idol“, wo sie gewann und „Thankful“ rausbrachte. Damals war Kelly noch eine junge Frau, die noch nicht wusste welches Genre sie zukünftig machen will, obwohl ihr dieses Genre ganz offensichtlich vorgeschrieben wurde. So wie Herr Bohlen es bei unseren deutschen „Stars“ tut. Die Hits aus „Thankful“ waren wohl „A Moment Like This“ und „Anytime“. Insgesamt gesehen gefällt mir das Album nicht so sehr und es ist auch nicht das Album was jeder sofort nennen würde, wenn man danach fragt, woher man Kellys Musik kennt.

Doch dann kam es, das wohl beliebteste Kelly-Album „Breakaway“. Wie viele singen „Because Of You“ bei Casting-Shows? Außerdem ein Hit “Since U Been Gone”, “Behind These Hazel Eyes” und außerdem noch toll “Gone”, “Addicted”, “Where Is Your Heart”, “Walk Away” sowie die Live-Aufnahme von “Beautiful Disaster”. Es gibt fast kein Lied das nicht eingeschlagen ist, wie eine Bombe. Es ist natürlich „popig“, aber eher kraftvoller, aggressiver als „Thankful“. Es ist eines meiner Lieblingsalben.

Bei „My December“ ist es ähnlich wie mit „Thankful“. Dieses Album würde ich aber fast schon als Rock-Pop Album bezeichnen. Es ist sicher ein gutes Album, aber ich hab noch gar nicht so oft reingehört, aber der Stil gefällt mir sehr gut. Sehr rockig, sehr stark! Die Single „Never Again“ ist sehr hart. Toller Song!!! Hier scheint es wieder, als wolle Kelly „ausbrechen“ aus der American Idol-Schublade.

Und dann kam „All I Ever Wanted“ und sie mischt wieder mal Pop mit Rock-Komponenten.
Für mich wirkte das Album wie eine Geschichte. Erst singt sie darüber dass ihr Leben ohne ihn (obwohl es natürlich immer nur heißt „DU“) nicht so toll wäre, dann singt sie darüber, dass er ruhig gehen kann, wenn er an eine anderen denkt, dann darüber, dass sie immer nur von ihm los kommen wollte und dann geht sie. Später aber, geht es darum, dass ihn keiner haben darf, wenn sie ihn nicht haben kann und so geht es hin und her. Aber jedes Mal tritt sie den Kerl in den Arsch. Und gegen Ende meckert sie wieder über ihn, doch sie will ihn zurück. Seit er weg ist, ist er bedeutungsvoller für sie und deshalb will sie ihn zurück, auch wenn er sich nicht geändert hat, aber sie glaubt dass alles ein Fehler war. Sie liebt ihn noch mehr, seit sie sich getrennt haben.

Was soll ich sagen? Dieses Album wurde zu meinem nächsten Lieblingsalbum. Kelly behält bzw. vermittelt in den Songs den Eindruck, dass sie eine starke Frau ist, die zwar ohne die Liebe kann und sich gegen Betrug und Schmerz wehrt, aber im Grunde will sie nur glücklich sein. Das ist meine Interpretation… Ich kann mich täuschen.
Aber jetzt, …jetzt endlich kommt „Stronger“. Als „Fan“ muss man mindestens 2-3 Jahre auf ein neues Album von Kelly warten und hoffen. Zwischen „Breakaway“ und „My December“ ist so viel Zeit vergangen, aber Totgeglaubte leben länger. Sie kam zurück und hört man das Album (My December) fragt man sich „Was ist denn mit ihr passiert? Wer hat sie so verarscht?“ … Es ist der Wahnsinn.
„Stronger“ wird auch wieder eines dieser Alben. Sie selbst sagt: „Es ist ein starkes Album, ich liebe es frech zu sein und ‚i love raining on boys parade‘.“ Oh ja, das ist wahr. Und so ist ihre erste Single „Mr. Know It All“.
Als ich den Song das erste Mal hörte, hatte ich noch den Stil von „All I Ever Wanted“ im Kopf und dachte auf Anhieb: „WAS ist das?“ Kein Ohrwurm-Faktor, seichter Blümchen-Pop… Oh nein. DOCH, ich änderte meine Meinung als ich es zum zweiten und dritten Mal anhörte. Jetzt ist der Song ein Dauerbrenner und ich liebe ihn.
In dem Musikvideo sieht Kelly unglaublich toll aus, aber wer die Wahrheit kennt weiß, dass Kelly gar nicht mehr SO schlank ist. Egal, denn darauf kommt es nicht an.

In „Mr. Know It All“ singt sie wieder über einen Kerl, der glaubt alles über (Kelly) zu wissen. Meine grobe Gesamtübersetzung?
„Oh, du denkst du kennst mich. Das ist der Grund warum ich dich verlassen habe! Du weißt gar nichts über mich. Du kennst mich nicht. Du hast nicht das Recht mir zu sagen wo ich hingehen darf, tust so, als gehöre ich dir, ja, aber du weißt gar nichts über mich.
Du spielst deine Spiele und willst mich zurück, aber ich falle nicht auf dich rein. Ich lebe meine Wahrheit ohne deine Lügen und werde nicht zurückkommen“….


Ich liebe den Text, mein neues absolutes Lieblingslied!!! Sieht man sich die Tracklist an, kann man nur hoffen, dass es gerade so weiter geht.
Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen als: Das Album ist bereits vorbestellt und ich freue mich wie blöd drauf. Ich empfehle aber die Deluxe-Version, denn da sind vier Songs mehr drauf.

„Stronger“ – Tracklist:
1. Mr. Know It All
2. Stronger
3. Dark Side
4. Honestly
5. You Love Me
6. Einstein
7. Standing In Front Of You
8. I Forgive You
9. Hello
10. The War Is Over
11. Let Me Down
12. You Can t Win
13. Breaking Your Own Heart
14. Don t You Wanna Stay (with Jason Aldean)
15. Alone
16. Don t Be A Girl About It
17. The Sun Will Rise

Alben:
Strong (2011) Ab 28.10.2011!!!
All I Ever Wanted (2009)
My December (2007)
Breakaway (2004)
Thankful (2003)

Links:
Mr. Know It All (Video)
Offizielle Seite (deutsch)
Fanseite (englisch)
Twitter (Kelly Clarksons!!)

P. S. 24.02.2012: Ich muss leider sagen, ja, All I Ever Wanted bleibt mein Lieblingsalbum überhaupt. 😉

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Kategorien:Musik

Lady Gaga – Born This Way: Die Analyse

25/03/2011 1 Kommentar

bornthiswayLady Gaga macht immer das, was man nicht erwartet. Beispielsweise: Dachte man bei „Alejandro“ nicht an Sommer, Venedig und Wasser? Das Video war dann dunkel, kalt und hat es nicht sogar geschneit? Und dann kommt ihre neue Single „Born This Way“. Hier werden wieder Vergleiche mit Madonna angestellt, aber wenn man sich das Video ansieht, dann wird jeder eines Besseren belehrt. Wie gewohnt ist es sehr trashig, aber es kommt noch schlimmer, denn auch hier passt der Songtext nicht zu dem, was wir sehen. „Born This Way“ sei ein Lied, dass unseren „Lebensstil“ unterstützt. Kurz gesagt: „So wie du bist, bist du halt zur Welt gekommen. So ist es halt! Liebe dich selbst!“ Diese Aussage ist gar nicht schlecht, obwohl ich die Auslegung im Bezug auf Transgender nicht ganz so toll finde. Erst heißt es, dass man so geboren sei und zufrieden sein soll und dann im gleichen Atemzug wird beiläufig „Transgender“ erwähnt. Gerade diese Menschen fühlen sich eben nicht wohl, wie sie geboren wurden, glauben bzw. sind davon überzeugt im falschen Körper zu leben. Diese Männer und Frauen finden es nicht schön, so geboren zu sein. Sie fühlen sich auch nicht perfekt, egal wie lang der Sch* oder wie groß die Brüste sind.

ladygagabornthisway_alienDas Lied ist auch „religiös“. Du bist perfekt, weil „er“ dich so gemacht hat und dass „er“ keine Fehler macht. Na gut, wenn Gott uns so gemacht hat und wir perfekt sind, so wie wir sind, warum mag die Kirche uns dann nicht? Warum werden wir nicht akzeptiert?
Ja…, es ist auch egal, welche Abstammung wir haben oder welche Hautfarbe – so sind wir nunmal geboren worden, sagt Gaga.
Ein Song für „Randgrüppler“. Hört man den Song also nur, dann ist es wahrlich eine Hymne. Es ist gut, macht Laune. Die Melodie reißt mit, man will am liebsten aufstehen und tanzen! Ich gebe sogar zu, dass es für mich, eines ihrer besten Ohrwürmer-Songs ist. Aber wenn man den Clip sieht?

Das Video beginnt schon mal eklig, mit der Geburt von Gaga als Wachsmännle. Bei der Geburt dürfen wir dabei sein. Gagas Knochen stehen hervor, sie sieht erschreckend aus und dann tanzt sie. Alles in dem Video ist grotesk. „Kunst“ sagen einige. Als ich den Clip das erste Mal sah, war ich anderer Meinung. Ich war verstört. Wirklich verstört.

ladygagabornthisway_skelettLieb dich so wie du bist. Gaga ist in dem Video „verunstaltet“, ja, hässlich. Wenn man so aussieht, sollte man nicht vergessen sich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Egal, ob dich jeder schief ansieht, du in der Schule fertig gemacht wirst und vielleicht nie einen Freund oder eine Freundin abkriegst, weil man sich vor dir ekelt. Und wenn du ein Homo bist, dann ist das halt auch so. Warum macht man sich selbst Probleme? Scheiß auf gesellschaftlichen Druck, den Verlust von Freunden (die dann natürlich keine sind) und die großen Ängste die man vielleicht hat.
Wenn man eine andere Hautfarbe hat, kann man dann ignorieren, wenn irgendwelche Deppen einen auf Rassist machen? Ob man sich nun selbst liebt, so geboren wurde oder nicht.

Ich weiß ja nicht, aber wenn ich so darüber nachdenke, interpretiere ich das Lied …falsch? Ich denke einfach, dass Gaga die Sache nicht ganz zu Ende gedacht hat. Klar sollte man sich selbst lieben und zu dem stehen was man ist. Jeder ist für sich schön. Aber gegen das was von außen „drückt“ – dagegen muss man erst mal bestehen.

Ich finde es nicht okay, einen auf „Missgeburt“ und „Alien“ zu machen und dies mit Homos und ausländisch aussehenden Leuten zu verbinden. Aber das ist Gaga. Immer in entgegengesetzter Richtung.

Nichtsdestotrotz mag ich ihre Musik. Obwohl sie den Text zu „Born This Way“ nicht ganz durchdacht hat.

Das 7-Minütige Video gibt es bei MyVideo.de.

Die ist wie immer eine „Abschrift“ von meinem Hauptblog bei Cici-Online.de.

Kategorien:Musik

Kristi Starr & Kappa Danielson

22/11/2010 Kommentare aus

Nicht lachen, aber ich glaube ich mag Country Musik! Das war schon länger so, aber natürlich ist es fast so peinlich, als würde ich zugeben den Musikanten Stadl zu gucken (was ich übrigens NICHT tue). Ich denke aber, seit Amy McDonald, sind die Leute toleranter was diese Art von Musik angeht. Amy mag ich übrigens auch nicht.
Meine Freundin, die gerade selbst Gitarre spielen lernt, ist auf ein Profil bei YouTube gestoßen und spielte mir ein paar Songs vor. Diese Dame hat eine Schwester und auch die hörte ich mir an. Dann war es um mich geschehen. Sie heißt Kristi Starr (und irgendwie kommt mir der Name bekannt vor). Meinen ersten Eindruck gewann ich durch „I Can’t Stand“ wo Kristi Starr den Refrain sang. Schweinshaxengeil.

Mein derzeitiges Lieblingslied von Kristi ist folgendes:

Der Song „Black Rose“ ist ein Billy Joe Shaver Cover. Natürlich habe ich die beiden Lieder verglichen und muss sagen… Kristi Starrs Version gefällt mir viiiel besser.

CDs kann man von ihr nicht kaufen. Aber von ihrer Schwester, Kappa Danielson, die übrigens auch ganz toll ist. Aber in Kristis Stimme ist etwas unvergleichbares drin. Ich mag ausdrucksstarke Stimmen…

YouTube Profile:
Kristi Starr
Kappa Danielson

Jaja. Da kommt man auf den Geschmack. Na, wie wäre es mit Carrie Underwood? *g*
Sollte euch solche Musik auch gefallen – und selbst wenn nicht – kann ich Kristi Starr (und Kappa Danielson) sehr empfehlen.

Kategorien:Musik

Ein bisschen von dir im Kreuzfeuer

Es wird mal wieder Zeit für tolle Musik! Damit es nicht peinlich wird, versuche ich im Lastfm schon „abwechslungsreich“ zu hören, aber wenn es nach mir ginge, dann würde ich 3-4 Lieder immer und immer wieder hören und am besten in voller Lautstärke. Neben Sara Bareilles „Love Song“ (mein Dank geht an „Lipstick Jungle“) oder Edita Abdieskis Version von „Empire State Of Mind“ oder Christina Stürmers Song „Optimist“ oder „Im Kreis“ gibt es noch unzählige andere Lieder die ich derzeit rauf und runter hören könnte. 2 von 3 Songs bedeuten mir etwas, den anderen finde ich einfach nur schon. Hier meine Vorstellung:

Paulina Rubio – Algo De Ti

Ich habe versucht den Text zu übersetzen und ich denke, dass ich den Sinn erfasst habe.
Hier die Übersetzung:

Ich schließe die Augen hinter mir
Die guten Dinge verschwinden mehr und mehr
Und deine Fehler haben die Fähigkeit
(mich schlecht zu behandeln)

Ich habe sogar versucht von hier fortzukommen
Aber es fällt mir schwer auf dich zu verzichten
Es scheint so, als ginge ich von Norden nach Süden
Noch ein Mal

Es endet ein bisschen von dir mit mir
Es stirbt ein bisschen von mir mit dir
Jede Minute verwandelt sich in einem Jahrhundert
Und jeder Platz ist ein leerer Raum
Etwas ohne dich ist gar nichts und verliert den Sinn
Wie ein Schiff, das Verloren zur See fährt
Ich will es zurückhaben
Das Verloren zurückhaben

Manchmal denke ich, dass es das Ende ist
Dass es keine Gründe gibt es fortzusetzen
Aber ich bedaure, dass ich dich trotzdem will
Sogar mehr

Und wenn du mich daran denken lässt
Während du an das Leben denkst,
geht es weg

Morgen ist es spät zum Zurückkehren
An diesem Ort

Es endet ein bisschen von dir mit mir
Es stirbt ein bisschen von mir mit dir
Jede Minute verwandelt sich in einem Jahrhundert
Und jeder Platz ist ein leerer Raum
Etwas ohne dich ist gar nichts und verliert den Sinn
Weil ein Leben ohne dich nur Strafe ist
Wie ein Schiff, welches Verloren zur See fährt
Ich will einzig und allein das Verlorene zurückhaben

Es endet ein bisschen von dir mit mir
Es stirbt ein bisschen von mir mit dir
Jede Minute verwandelt sich in einem Jahrhundert
Und jeder Platz ist ein leerer Raum
Etwas ohne dich gar nichts und verliert den Sinn
Weil ein Leben ohne dich nur Strafe ist
Wie ein Schiff, welches Verloren zur See fährt
Ich will es einzig und allein zurückhaben
Das Verlorene zurückhaben

…Ich liebe diesen Song! Es ist auch der beste auf dem Album. Bei Amazon.de kann man das Album bei den MP3-Downloads anhören. Grottig. Schade. Wer sich übrigens die diese Sprache interessiert: Ich habe noch mehr finden können! 😉 Ja, Spanisch ist wunderschön. DAS ist die Sprache der Liebe! Keine andere.

Weiter geht es mit:

Muse – Undisclosed Desires

Warum ich diesen Song so toll finde? Ooooh das hat schon seinen Sinn, aber das kann ich nicht verraten! 😉 Sagen wir so: Wenn jemand hungrig ist und eine duftende Pizza sieht, knurrt ihm der Magen.
Mit diesem Song würde ich mir sogar T-Shirts bedrucken lassen! Ich finde ihn jedenfalls um Längen besser als „Uprising“.

Zu guter Letzt habe ich noch Brandon Flowers, welcher der Leadsinger von „The Killers“ ist. Er hatte einen Auftritt (wahrscheinlich im Radio in Las Vegas) wo er eine unglaublich tolle Acoustic Version von folgenden Song gesungen hat.

Brandon Flowers – Crossfire

Möglicherweise könnte man bei dem Refrain heulen, weil selbst der Sänger sich so anhört, als habe man ihm die Eier zerquetscht (sorry), aber ich finde es genial.
Achja und von Hurts „Wonderful Life„: Ganz netter Song ABER der deprimiert. Das habe ich heute Morgen im Zug herausgefunden. Dieser Song deprimiert. Und Susi finde ich auch doof! 😉 Da höre ich mir doch lieber wieder Plumb mit „Cut“ oder peinlicherweise Ciara Newell mit „Last Breath“ an (wobei ich hinzufügen muss, das Ciara Newell mit „Icecream“ einen guten Song gemacht hat).

Ooooder, welchen Song ich auch schön finde: Doria Roberts mit „Perfect„. Jetzt habe ich aber Lust bekommen all diese Songs zu hören, daher beende ich die kleine Zwischenmahlzeit im Kreuzfeuer.

Kategorien:Musik

Glee – Tolle Serie, Musik und Gesang

28/04/2010 2 Kommentare

Von „Glee“ habe ich schon oft gehört. Wie bei „The L Word“ zeigen die Darsteller auf den Plakaten ein „L“ wie ein L-Wort und ich dachte, dass sich „Glee“ möglicherweise mit der selben Thematik befasst, wie es TLW tat. Nein! Ganz anders. „Glee“ ist etwas ganz besonderes wie ich nach einigen Folgen feststellen musste. Es wird gesungen! Wie toll ist das denn?? Die meisten, vielleicht auch alle Songs, wurden gecovert und oft sogar besser als das Original. Worum es genau geht?
Der Lehrer Will Schuester (Matthew Morrison) möchte den sog. „Glee-Club“ neu beleben, da er damals selbst Mitglied dieses Clubs war und er diese Zeit wiederbeleben will, denn er glaubt noch immer an die Magie des Singens. Er sucht also Schüler/innen die sich für’s Singen begeistern und castet sie. Sehr schnell findet er Rachel (Lea Michele) die das Singen liebt und sogar bei MySpace ihren eigenen Account hat. Leider gehört sie jedoch zu den Außenseitern und wird in der Schule immer mal wieder gern mit einem Becher Getränk übergossen. Einfach zum spaß. Der Grund hierfür liegt vielleicht auch daran, dass ihre Eltern nicht unbedingt hetero sind und sie mit zwei Daddys lebt.
Heimlich träumt sie von Finn (Cory Monteith) und würde zu gern seine Freundin glee_singing sein. Der allerdings ist Sportler und natürlich mit einer Cheerleaderin zusammen. Eines Tages hört Will ihn singen und bringt ihn ebenfalls dazu sich dem Glee Club anzuschließen. Eine Chance für Rachel?
Auch für Will läuft nicht alles wie geschmiert. Seine Frau Terri unterstützt ihn nicht und denkt nur an sich, schwindelt sogar und sagt, sie sei Schwanger, nur um ihn von seiner Arbeit mit den Kids abzuhalten. Schnell muss sie aber feststellen, dass der Glee Club eine Herzensangelegenheit für ihn ist. Außerdem wäre da noch Emma (Jayma Mays) die heimlich ihn in verliebt ist und total begeistert von seiner Arbeit mit dem Glee Club ist. Emma hingegen wird von Coach Tanaka umworben.
Wills Ideen werden aber nicht unbedingt mit offnen Armen empfangen, da das Budget nämlich ziemlich knapp ist und zu allem Überfluss Sue Sylvester (Jane Lynch), die Trainerin der Cheerleaderinnen, die immerzu versucht den Glee Club zu sabotieren.

Auch die anderen Kids bleiben nicht frei von Problemen, so ist Kurt (Chris Colfer) beispielsweise offensichtlich schwul und Artie (Kevin McHale) am Rollstuhl gefesselt, was aber gesanglich für ihn kein Hindernis im Glee Club bedeutet. Mercedes (Amber Riley) ist die typische „farbige“ Stimmengewalt und kommt nicht immer 100 %ig mit Rachel klar, die einfach immer im Rampenlicht stehen will und dann wäre da natürlich noch Tina (Jenna Ushkowitz) die mich mit „I Kissed A Girl“ schockierte, sowie die Zicken-Cheerleaderin Quinn (Dianna Agron) die mit Finn zusammen ist und befürchtet, dass die Außenseiterin Rachel ihn für sich gewinnen könnte. Puck (Mark Salling) ist der Bad-Guy der Serie und bester Freund von Finn.

„Glee“ ist mittlerweile – und insbesondere natürlich in Amerika – sehr beliebt. Schöpfer ist Ryan Murphy.

Cast_Lea_Glee 2010 gewann „Glee“ den Golden Globe Award als Beste Serie – Komödie/Musical. Außerdem wurden auch Matthew Morrison als Beste Serien-Hauptdarsteller – Komödie/Musical), Lea Michele als Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical) und Jane Lynch als Beste Nebendarstellerin – Serie, Mini-Serie oder Fernsehfilm) nominiert.
Zwei Alben und ein Bonus Album (Madonna Songs) sind ebenfalls schon draußen. Ein Drittes ist wohl in Planung. Klar bei soviel Musik. Das lohnt sich!
Was kann ich noch sagen außer: Ich bin im Glee-Fieber! Besonders beeindruckt bin ich von dem gesanglichen Einlagen der Darsteller, insbesondere aber von Lea Michele „Rachel“, die wirklich eine tolle starke Stimme hat. Die Darstellerin hat übrigens Broadway-Erfahrung! Offenbar haben auch Matthew Morrison „Will“ und Cory Monteith „Finn“ tolle Stimmen.

Ein solches Genre in Serie hat wirklich eine Lücke gefüllt. Klar, dass „Glee“ mich für sich gewinnen konnte, da ich ja bekanntlich auf Musik in TV und Film stehe. Und wer denkt, dass in „Glee“ nur Musical gesungen wird alá West Side Story irrt sich. Die Musik ist ziemlich aktuell und zeitgemäß. Wenn sie es mal nicht ist, wird sie eben so zurecht gebogen. Mir macht die Musik Freude. Anhören und angucken, dazu kommen hier und da noch einige Tanzeinlagen dazu. Ist doch genial!

Die Zielgruppe? Ich glaube jeder kann diese Serie gucken. Würde es sich um etwas so junges wie „Highschool Musical“ handeln, würde ich es vielleicht meiden. Das wäre mir dann glaube ich doch zu sehr „Teenie“.

Videos meiner bisherigen Lieblingssongs, Begrenzung auf 3:
Don’t Stop Believin’ (im Original von Journey)
Push It (im Original von Salt N Pepa)
Halo/Walking On Sunshine (im Original von Beyonce/Katrina & the Waves)

Links:
Glee (FOX)
Glee bei Facebook
Glee bei Twitter

Jedenfalls: Volle Punktzahl für „Glee“. Lohnt sich anzusehen!

Kategorien:Musik, Serien

Ich glaub’ ich werd’ Gaga

Lady Gaga ist schon eine gestörte Person. Als mir eine Freundin damals sagte, “Love Game” sei so toll und ich mir das Video zu dem Song ansah, war ich nicht ladygaga_be01 sofort überzeugt. Aber dann fand ich schnell heraus, dass ich gestörte Sängerinnen offenbar doch mag. Als ich die Gaga dann noch bei den VMAs mit Paparazzi sah – das Lied fand ich vorher schon gut – musste ich mich auch als Gaga-Hörerin outen. Dieser Auftritt war nicht nur krank, ihre Stimme gefiel mir sogar, obwohl sie nicht gerade die Töne getroffen hat. Über AfterEllen bin ich dann auf “Telephone” gestoßen und traute meinen Augen nicht: Lady Gaga UND Beyoncé?? Das Video beginnt schon ziemlich cool und erinnert mich an “Kill Bill” und Tarantino. Musikvideos gehen heutzutage nicht mehr arg lange und eine richtige “Geschichte” haben sie meistens auch nicht zu erzählen. Man sieht nur noch Frontalaufnahmen und schnelle Schnitte. Michael Jackson der einen Kurzfilm aus “Thriller” machte: Das war genial!

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Gaga und Beyoncé (die ich übrigens nicht ausstehen kann) aber überzeugten mich total. Die Outfits in dem Video sind schrill, wie Gaga eben und man sieht viel ladygaga_be02 Farbe, viel Schminke, viel Haut, viele Frauen. Besonders in den Anfangsszenen erinnert sie mich an die junge Madonna und zwar, als sie noch tolle Musik machte und ich zu jung war, um die Texte oder den Sinn zu verstehen. “Telephone” (auf dem The Fame Monster Album drauf) überzeugte mich nicht sofort, aber mittlerweile finde ich es ganz ok. Die Story des Videos: Gaga ist im Knast (und tanzt mit anderen körperlich heißen Frauen), telefoniert und kommt raus. Beyoncé holt sie mit dem “Pussy Wagon” (und das *ist* Kill Bill) ab und während sie fahren, halten sie bei einem Diner und vergiften dort die Gäste. Ich glaube aber, dass sie sich eigentlich an diesen einen Typen, mit welchem Beyoncé zuvor redete und welcher wie ein Arsch wirkte, einfach nur rächen wollte. Man sagt, die Art der Story (zwei starke Frauen die sich rächen) erinnert an “Thelma & Louise” – keine Ahnung. Beyoncé gefällt mir gesanglich übrigens auch sehr gut: Endlich singt sie mal wieder wie zu Destiny’s Child Zeiten.

Vergisst es euch bei YouTube nach den fast 10 Minütigen Clip tot zu suchen. Bei AfterEllen gibt es einen Artikel und das Video gratis dazu (siehe Link).

Zusammenfassung:
Video “Telephone”
Gaga bei den VMAs

Kategorien:Frauensache, Musik

Some & Any: Vanessa hat es geschafft!

13/12/2009 1 Kommentar

vanessaleo00 Ich berichtete ja bereits über Vanessa, doch in diesem Bericht konzentrierte ich mich auf etwas ganz anderes. Zu dieser Zeit hätte ich nicht gedacht, dass sie diese Popstars Staffel tatsächlich gewinnen würde. Sie hat gewonnen und ich finde: Verdient. Wenn man Nik und Elif betrachtete, konnte man nur mit dem Kopf schütteln. Schrecklicher Gesang, was man von Elif eigentlich nicht so gewohnt ist. (Ich hoffe sie macht solo mit ihrer Gitarre weiter)… Aber Leo und Vanessa: Ganz tolle Auftritte. Sie sind jetzt “Some & Any”. Eigentlich sollten sie wirklich “Du + Ich” heißen, aber da gab es rechtliche Schwierigkeiten. Jeder regt sich über “Some & Any” auf… mein Gott! Das ist nur ein Name. In der Pocher Show hat Oliver die beiden nach dem Finale, direkt danach gefragt, ob sie miteinander schlafen würde. Bei dementierten. Ob sie mit Oli schlafen würden? Da sagte Vanessa etwas, ohne genau zu zitieren, Leo sei doch schwul. Später sagte Leo, Vanessa würde auf Frauen stehen. Ha ha. Wie man auf so etwas kommt? “Sandra” übrigens saß im Kreis von Vanessas Familie. Aber nein, ich bin jetzt still. Ich unterstelle hier besser nichts. Ist mir im Grunde auch gleich.

Um noch mal auf das Finale zurück zu kommen. Diese Auftritte musste ich einfach kurz bloggen. Ich habe mir gewünscht, dass Leo und Vanessa mein Lieblingslied “Umbrella” singen würden. Gott sei Dank. Und “Cry For You” war ja wohl auch voll schön.

Umbrella mit Rihanna
Cry For You

Ich fand es gut. Mal sehen, was bei Popstars das nächste Mal gesucht wird. Wird eine Boyband gesucht, werde ich wohl nicht einschalten. Interessiert mich gerade mal NULL.

Kategorien:Frauensache, Musik