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Cicis Kochstudio – Rezept Nr. 3: Hatschipatschi

25/01/2009 6 Kommentare

Hatschipatschi Heute war es mal wieder so weit. Außerdem weiß ich, dass meine alte gute Freundin Jen schon total scharf drauf ist.
Es gab mal wieder Mamas absolutes Top-Rezept: Hatschipatschi. Ich weiß nicht, wie sie auf diesen Namen kam, im Grunde könnte man auch einfach sagen: Hackreistopf. Hatschipatschi ist eine extreme Kalorienbombe. Folgendes Rezept reicht für 5-6 Personen oder für 3 Personen, dann hat man am nächsten Tag noch was davon.
Lieber Leser: Hütet dieses Rezept mit eurem Leben. Nur ungern verrate ich es…obwohl es für manche nichts besonderes zu sein scheint. Los gehts mit den

Zutaten:

2 Beutel Reis, 500g Hackfleisch (gemischt), 2 Paprika, 1 Zwiebel, 1 Glas/Dose Champions, 1/2 Würfel Fleischsuppe/brühe, 1 Bolognesefix, 1 Flasche Ketchup (500ml), Öl oder Margarine (zum Anbraten fürs Hackfleisch, Würzen nicht vergessen), 2 Töpfe (1x für den Reis, der andere für die Sauce)

Gesamtzeit: 30-40 min.

Zubereitung:

1. Wasser zum kochen bringen und die zwei Beutel Reis reinlegen (20 min. Kochzeit)
2. In der Zwischenzeit Hackfleisch anbraten, kleingehackte Zwiebel hinzugeben
3. Nach einer kurzen Weile nun auch die Champions und die kleingewürfelten Paprika zugeben
4. 500ml Wasser hinzugeben und 1/2 Würfel Fleischsuppe dazugeben
(Fleischsuppe kann natürlich schon vorher im Messbecher im Wasser zergehen)
5. Nach einer weiteren kurzen Weile 1/4 Wasser hinzugeben und das Bolognesefix rein streuen

Kochen lassen.

6. Sind die 20 min. um: Reis rausnehmen und in den Topf zu den anderen Zutaten geben.
7. Die ganze(!) Flasche Ketchup hineingeben und nochmal 10 min. einwirken lassen, sodass der Reis mit dem Ketchup noch mal eine Verbindung eingehen kann.

FERTIG!

Obige Abbildung entstand am 2. Tag, da wie gesagt, einiges übrig bleibt. Grundlegend sieht das ganze natürlich sehr rot aus, wegen dem Ketchup.
Probiert es unbedingt mal aus und schreibt mir ruhig, wie es euch geschmeckt hat. Es ist eines meiner Lieblingsgerichte und teuer ist es eigentlich auch nicht. Aber: Besser kein Curryketchup nehmen! Ganz normaler Tomatenketchup muss es sein.
Copyright hat meine Ma!

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Kategorien:Rezepte

Cicis Kochstudio – Rezept Nr. 2: Wurstsalat

31/12/2008 3 Kommentare

Es reicht zwar nicht mehr zum Silvesterabend, aber „Mamas Wurstsalat“ kann man auch zu anderen Anlässen zubereiten.
Ich habe ihn gestern gemacht (und natürlich auch für Leserin Kim *zwinker*), damit ich heute mit meinem Salat ins neue Jahr rutschen kann. (Pläne ändern sich leider).
Übrigens: Ihr seht richtig. Es ist KEIN Käsesalat, aber ich persönlich mache immer mehr Käse als nötig rein, da ich Käse liebe!
Das Rezept für diesen „Hausfrauenwurstsalat“ gibt eine volle Schüssel für mindestens drei Personen und ist extrem einfach zu zubereiten.

Wurstsalat: „Hausfrauenart“

Zutaten:
Fleischwurst (1 Ring = 2 Riegel), 3 Tomaten, 1 Zwiebel, 1 Glas Gewürzgurken, 1 Glas Champions, 500g Gouda (*hust* oder weniger), Pfeffer, Salz, Öl und Gurkenwasser(!).

+++Zubereitung:+++
Wurstsalat 1. Die Zutaten (außer die Champions) in Würfel schneiden, wobei man natürlich kreativ sein kann, die Würfel sind keine Pflicht!
2. Alle Zutaten in eine Schüssel geben
3. 5 Eßlöffel Öl hinzugeben
4. Reichlich Gurkenwasser hinzugeben (nach Gefühl, vielleicht bis zu 8 Eßlöffel) ODER 2-3 Eßlöffel Essig verwenden. (Ma sagt, mit Gurkenwasser schmeckts besser!)
5. Mit Pfeffer und Salz würzen (nach Gefühl, wie man es mag) und dann alles schön verrühren

6. Vorsichtshalber abschmecken, aber daran denken: Lieber zu wenig würzen und später nachwürzen, da der Salat noch ziehen muss!!!

Mit Alufolie verdecken und mindestens 6 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Besser ist, wenn man den Salat am Abend macht und ihn bis zu 12 Stunden ziehen lässt.
Copyright dieses Rezepts hat meine Ma. Danke für deine Geduld!

Kategorien:Rezepte

Cicis Kochstudio – Rezept Nr. 1: Entenbrust

25/12/2008 1 Kommentar

Jeder kocht wie er will, oder benutzt Kochbücher, um ein tolles Essen zu zaubern. In einer Welt, wo das „schnelle Essen“ regiert, wird immer weniger richtig gekocht. Aber glücklicherweise haben wir neben dem Beruf noch den Samstag und den Sonntag. Diese beiden Tage können dafür verwendet werden endlich mal wieder richtig schön zu essen.

Folgende Rezepte habe ich für meine lieben Blogleser rausgekramt:
– Entenbrust
– Sauerbraten
– Käsesalat
– Wurstsalat
– Weihnachtsplätzchen

Beginnen wir mit meinem Lieblingsgericht:

Entenbrust

Zutaten: 1 Glas Wildfond, 1 Glas Honig, Salz, Pfeffer, Margarine, 2x Bratensaucenwürfel/beutel, Entenbrust (Tipp: Aldi oder Kaufland)

+++Zubereitung:+++
entenbrust01 1. Wildfond in einem Topf einkochen lassen, bis es gerinnt (ca. 10-15 min. auf großer Stufe)
2. Von der Entenbrust das Fett an den Seiten entfernen
3. Obere Fettschicht der Entenbrust einschneiden (2-3 waagerechte Schnitte, 2-3 senkrechte Schnitte, sodass Vierecke im Fett entstehen), aber nicht zuviel Druck auf das Fleisch ausüben, nur Fett einschneiden, sonst biegt sich das Fleisch beim braten!
4. Entenbrust mit Salz und Pfeffer leicht, nicht zu stark, würzen
5. Auf Stufe 4-5 anbraten bis Fleisch braun wird (hierfür am besten Margarine benutzen, aber nicht viel verwenden! Erst die Fleischseite (oben), dann die Fettseite (unten) anbraten.
6. Fettschicht in der Pfanne/Topf mit viel Honig bestreichen, dann wieder kurz anbraten
7. Fleisch rausnehmen, Fett in der Pfanne/Topf wegkippen, Wildfond rein, dann 2-3 Esslöffel Honig dazu geben, etwa 1min. kochen lassen
8. Bratensauce dazu geben (2 Beutel, aber nur Wasser für 1 1/2 Beutel verwenden), dann aufkochen lassen. Schmeckt die Sauce noch zu sehr nach Bratensauce, kann man je nach Bedarf noch etwas Honig hinzugeben.
9. Fleisch wieder in Sauce reinlegen (auf Stufe 2 kochen lassen), Deckel drauf, gelegentlich das Fleisch drehen/wenden

ca. 20 Minuten kochen lassen

10. Fleisch entnehmen und in Stücke schneiden, diese Stücke nochmal zurück in die Sauce legen, paar Minuten weiter kochen lassen: FERTIG!

Tipp: Zu der Entenbrust passen als Beilage Kroketten und Gemüse (Erbsen/Möhren) oder gefrorenes Gemüse. Einige mögen dazu noch Preiselbeeren, womit man das Fleisch beim Essen eintunkt. Die Preiselbeeren kann man allerdings auch schon in der Sauce mitverarbeiten. Ich mag das eher nicht.
Diese Version der Entenbrust gibt es nicht sehr häufig. Im Restaurant wird die Sauce beispielsweise gern mit Orangensaft/Kirschsaft gemacht, ist aber nicht jedermanns Sache.
Copyright dieses Rezepts hat meine Schwiegermutter in Spee.

Kategorien:Rezepte