Anna und die Liebe: Lily & Jasmin

648_makeout1Endlich gibt es wieder Neuigkeiten in der TV-Welt. Bekanntlich mag und gucke ich keine Soaps oder Telenovelen, aber seit Marienhof und die Keriette-Storyline habe ich entschieden, diese Art von Fernsehen nicht kategorisch abzulehnen, insbesondere dann nicht, wenn sich zwischen zwei weiblichen Charakteren etwas anbahnt. Jaha, es wird Zeit für ein Recap!
Nachdem Rebecca und Miriam (Verbotene Liebe) schnell wieder gekillt wurde, hat sich die Telenovela „Anna und die Liebe“ sich dieser angenommen und Lily und Jasmin auf den Plan gerufen. Wie immer bin ich in diese Story reingesprungen, jegliche Hintergründe sind mir unbekannt aber folgendes weiß ich, folgendes ist passiert, und folgendes wird passieren:
Lily ist mit Jojo zusammen, den beiden gehört wohl eine sogenannte „Egobar“. Jojo ist Lilys Freund und die Beziehung zwischen den beiden war offenbar nicht immer einfach, weil Jojo auf der Flucht(?) war. Es gab Höhen und Tiefen zu überstehen, bis diese Liebe das sein konnte, was sie nun ist. Lily war vor Jojo mit einem Mann verheiratet und hat diesen mit Jojo betrogen…

Jasmin kommt aus dem Libanon und arbeitet zunächst als Praktikantin/Designerin für das Modeunternehmen Lanford, Dreh- und Angelpunkt der Telenovela. Sie und Lily sind gute lilyjasminjojo_disku01Freundinnen und außerdem wohnen sie zusammen, in einer WG.  Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sich Jasmin immer seltsamer verhält und auch Jojo komisch wird. Lily denkt, Jojo will etwas von Jasmin und da diese sich ebenfalls so seltsam verhält, denkt sie dass auch Jasmin etwas von ihrem Freund will. (Ohje, ohje….). Doch es kommt anders. Lily macht jedenfalls eine extreme Szene, total eifersüchtig. Später frage ich mich, ob sie wegen Jojo so eifersüchtig war oder weil sie schon da etwas für Jasmin empfunden hat?
Lily stellt Jasmin zur Rede.

Lily: Und warum benimmt er sich dann so komisch?
Jasmin: Keine Ahnung.
Lily: Und warum benimmst du dich so komisch?
Jasmin: Tue ich das?
Lily: Ja! Als ob du ein schlechtes Gewissen hättest.
Jasmin: Habe ich ja auch, weil ich nie gewollt habe, dass ihr euch streitet.
Lily: Du verschweigst mir doch irgendwas
Jasmin: Es tut mir so leid. Es war alles ein Fehler, mein Fehler, ich hätte  hier einfach nie einziehen sollen! Ich habe das alles nicht gewollt, es ist einfach passiert!

jasminliebtnichtjojoLily guckt nun total sauer und angepisst. Hat sie doch gewusst, dass Jasmin in Jojo verknallt ist. Doch dann….

Jasmin: Ich weiß doch auch nicht was mit mir gerade passiert.
Lily: Ich habs gewusst. Er steht auf dich und du stehst auf ihn.

Jetzt ist es Jasmin die fast schon entsetzt ist, dass Lily das glaubt.

Jasmin: Nein…nein. *kopfschüttel*
Lily: Und was meinst du dann damit,  du weißt nicht was gerade mit dir passiert?!
Jasmin: Ich bin nicht(!) in Jojo verliebt…. sondern in dich!

Lily ist geschockt und sieht aus, als hätte sie das Atmen vergessen.

Lily: Ich wusste gar nicht, dass du auf Frauen stehst.
Jasmin: Ich doch auch nicht! Ich meine, ich hab mir darüber auch noch nie Gedanken gemacht. Ist nicht gerade Thema Nr. 1 im Libanon.

Lily weiß nicht, wie sie sich jetzt verhalten soll. Sie scheint sich sichtlich unwohl und Fehl am Platz zu fühlen, vielleicht auch ein wenig nervös.

lilyerfährtjasminverliebtJasmin schwärmt: Seit unserer ersten Begegnung, da sehe ich die Welt einfach mit anderen Augen. Ich bin…. verzaubert. Deine blauen Augen…. und dein Lächeln…und immer wenn wir uns berühren….da kriege ich weiche Knie. Ich hab sowas vorher noch nicht empfunden.

Herrlich wie verstört Lily ausschaut (siehe Bild). Es ist dieser „Ich will das alles gar nicht hören“-Blick. Aber warum nicht? Glücklicherweise klingelt Jasmins Handy. Als sie dran geht ist es Carla, die dumme Chef-Designerin von Lanford die ihr sagt, sie müsse in 5 Minuten mit einem ungezuckerten Cappuccino vor ihrem Schreibtisch erscheinen, immerhin ist sie ja die Praktikanten und das ist ja total berufserlernend und fördernd. Jasmin legt auf und greift nach ihrer Jacke.

Jasmin: Ich muss jetzt los.
Lily: Hab ich mir schon gedacht.

Jetzt beginnt das Gefühlschaos. Als Lily wenig später in ihr Handy schaut, starrt sie insbesondere auf den Kontakt namens „Jasmin“. Irgendetwas geschieht. Was tut man, wenn man verwirrt ist? Richtig. Man geht nach Hause, versöhnt sich mit dem Freund und schläft mit ihm. Problem gelöst.
Jasmin entdeckt die beiden am nächsten Morgen nackt auf der Couch. Autsch.

Dies geschieht in Folge 634 + 635.

Lily ruft sich in Erinnerung Jasmins Liebeserklärung zurück, während sie gerade ein Glas trocknet. Sie ist vollkommen in Gedanken versunken, dies ist der Augenblick, wo sie anfängt mehr für Jasmin zu empfinden.
jasminstörtfriedenAbends hat Jojo gerade etwas gekocht und Lily kostet vom Essen. Für einen kurzen Moment scheint die Lily/Jojo Welt in Ordnung zu sein, doch als Jasmin nach Hause kommt ändert sich das schnell wieder. Jasmin erwischt Lily und Jojo beim Austausch von kurzen Küsschen und dreht sich sofort wieder um, weil sie den Anblick nicht ertragen kann. Das bemerkt Lily und hält Jasmin auf, bietet ihr einen Teller Nudeln an. Als sie den Teller überreicht, berühren sich die Hände der beiden Frauen. Wieder ist da dieser flüchtige Ausdruck eines kurzen Schocks, der durch Lilys Körper fährt. Oh mein Gott, wir haben uns berührt. Sie wird wieder nervös.

Jojo: Ich weiß jetzt was du wieder denkst, aber ich hatte nichts mit ihr. Wirklich nicht.
Lily sagt gerade heraus: Ich weiß.

Und fügt in Gedanken vielleicht hinzu: Weil sie auf mich und nicht auf dich steht! Haha!

Jojo: Was denkst du dann?
Lily: Nichts.

Weil Jasmin merkt, dass sich Lily nicht wohl fühlt, spielt sich die Sache runter.

jasminnimmtszurueckJasmin: Lily? Das was ich letztens zu dir gesagt habe…ähm, das war vielleicht ’n bisschen überbewertet.
Lily: Überbewertet?
Jasmin: Ja genau, ähm…also das war nicht so gemeint, dass ich in dich – du weißt schon.
Lily: Ja (lächelt enttäuscht) Nee, also….ja, hab ich mir schon gedacht.
Jasmin: Vielleicht sollte ich ausziehen?
Lily: Nein, also von meiner Seite ist alles okay. Also wegen mir kannst du bleiben. Es sei denn du willst nicht –
Jasmin: Nein! Also ich dachte…wenn du…
Lily: Dann …dann…ok, ok!
Jasmin: Dann ist ja alles geklärt!
Lily: Ja!
Jasmin: Dann gute Nacht.
Lily: Gut‘ Nacht.

lilyenttaeuschtWenn ich in einer solchen Situation wäre, hetero, nicht an Frauen interessiert und eine Freundin würde mir ihre Gefühle offenbaren – ich glaube ich wäre gerade bei obiger Konversation extrem erleichtert, wenn diejenige mir sagen würde, dass das alles nicht so gemeint war. Lily hingegen wirkte enttäuscht und das bedeutet eine Menge.

Als Jasmin bei einem Imagefilm für Lanford mitwirken soll, weiß sie nicht so recht, ob sie überhaupt gut genug dafür aussieht. Vielleicht braucht sie noch nen besseren „Anstrich“? Lily nimmt sich der Sache daher an um Jasmin zu schminken.

Lily: Na dann machen wir dich mal noch schöner.

Noch schöner.  Sie haben viel spaß dabei, als Lily die Schminke aufträgt. Dieser Moment ist sehr nahe und intensiv, aber gegen Ende wird es Jasmin zu viel und sie läuft davon.
Später kehrt Jasmin zurück. Sie hatte in dem Imagefilm doch nicht so eine große Rolle, aber das Make up kam gut an. Lily meint, man könne damit ja noch „auf die Piste“ gehen. Jasmins lilyschminktGesicht hellt sich auf, bis Lily Jojo (und Mike) erwähnt und klar wird, dass sie nicht allein ausgehen. Jasmin lehnt plötzlich ab und sagt, sie sei total kaputt, vielleicht ein ander Mal. Draußen kommt Virgin herbei geeilt. Schwul und nicht blind. Er saß direkt neben Jasmin in der Bar und hat die Signale gespürt, die Schwingungen die von ihr und Lily ausgingen. Liebeskummer, aber Jasmin sagt, sie seien nur Freundinnen und dass sie nicht lesbisch sei. Virgin sagt daraufhin, dass man das ganz leicht herausfinden könne. Sie gehen dann auf eine Schwul-Lesbischen Party. Doch am Ende dieser Party wird Jasmin und auch Virgin klar, dass Jasmin nur die Eine will. Lily.

Virgin: Für dich gibt es nur die Eine.jasminvirgin
Jasmin: Das fürchte ich auch. Ich weiß aber nicht wie das passieren konnte, ich habe mich vorher noch nie zu einer Frau hingezogen gefühlt und dann –
Virgin: Und dann hast du dich einfach verliebt und der Liebe ist es egal ob du dich in einen Mann oder eine Frau verliebt hast.
Jasmin: Und was mache ich jetzt?
Virgin: Naja, da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder du eroberst das Herz deiner Angebeteten oder du schlägst sie dir aus dem Kopf und glaub mir beides ist nicht einfach.

In einer anderen Szene fahren Jasmin und Lily irgendwo hin, sie müssen etwas für Lanford abholen, bleiben aber im Schnee und bei der Kälte mit dem Auto liegen. Bei einem Gespräch beichtet Jasmin, dass Mike davon weiß, dass sie sich in Lily verliebt habe. Das ist interessant, weil sie zuvor doch meinte, dass ihre Gefühle nicht ernst gemeint waren.
Und dann kommt folgendes. Jasmin versucht Lily zu überzeugen, dass sie sich keine Sorgen zu machen braucht.
[…]

Jasmin: Zwischen uns ist doch gar nichts.
Lily: Ja und da wird auch nichts sein….

Als sie versuchten das Auto aus dem Schnee zu schieben, haben sich beide dreckig gemacht. Zu Fuß gehen sie weiter, doch die Frau, die die Borden für Lanford machen sollte, wurde mit lilyjasminersterkussder Arbeit noch nicht fertig. Sie meint, die Mädels sollen am nächsten Tag wieder kommen. Doch wo sollten Jasmin und Lily hin? Das Auto ist schließlich stecken geblieben.
Also holt „Frau Fischer“ frische Kleidung für die Mädchen. Aber wer bei ihr übernachtet muss auch arbeiten. Jasmin und Lily bleibt also nichts anderes übrig. Und dann gibt es auch nur ein Bett und das ist sehr klein. Trotzdem haben sie Spaß miteinander und nachdem sie am rumalbern waren, sitzen sie so da, auf dem Bett und schauen sich an. Lily atmet schneller und schließlich küssen sie sich.

Der Kuss ist leidenschaftlich und bringt das Blut in Wallung. Das ist zuviel für Lily. Sie löst sich von Jasmin und steht auf.

Lily: Nein…. Das Bett ist zu klein.

Ich erinnere mich, als ich mal vom Dach geflogen bin, eine Etage tief. Ich hatte einen Keks in der Hand als ich auf die dünne Bodenplatte traf und flog. Als ich unten glücklicherweise mit den Arsch aufgekommen bin, stand ich extrem unter Schock. Meine einzige Sorge war: „Mein Keks ist kaputt“. Diese Szene erinnert mich daran.
Lily jedenfalls schläft dann auf dem Sessel und ist total verwirrt…Sie bekommt später eine SMS von Jojo.

Jasmin: Alles ok?
Lily: Ja. Schöne Grüße von Jojo.

Sie hätte auch gleich sagen können: Warum ist das passiert? Du weiß, dass ich mit Jojo zusammen bin.
Aber meiner Meinung nach hat Lily eher die Initiative für diesen ersten Kuss ergriffen. Jasmin hat nur mitgemacht – dankbar mitgemacht.

Am nächsten Morgen kann Lily es gar nicht abwarten zu verschwinden. Im Radio läuft gerade „I Kissed A Girl“ von Katy Perry. Lily schaltet mitten im Refrain aus. „and i liked iiiiit“.
Naja, einen Kaffee könnte man doch zumindest noch trinken, aber Lily ist so neben der Spur, dass sie den Kaffee geradewegs neben die Tasse kippt.
Jasmin findet, dass Lily sich nicht den Kopf zerbrechen soll…

Wieder zu Hause angekommen, will Jasmin gerade mit Lily reden, als Jojo kommt. Sofort rennt Lily zu ihm und küsst ihn. Das schmerzt Jasmin sehr.
Vollkommen aufgelöst haut Jasmin ab. Lily eilt ihr hinterher.

Lily: Willst du jetzt mit dem Auto fahren oder was?
jasminautofahrenJasmin: Was interessiert dich das?
Lily: Wenn die dich ohne Führerschein erwischen, dann…
Jasmin: Ich hol die Borden aus dem Kofferraum und fahr dann mit der Bahn zur Firma. Zufrieden?
Lily: Nein. Du sagst zu mir ich soll mir keine Gedanken machen aber selber bist du völlig aufgelöst wenn mein Freund mich umarmt.
Jasmin: Du tust so als sei nichts gewesen!
Lily: Was erwartest du denn von mir? Soll ich mich wegen eines Kusses von Jojo trennen oder was?
Jasmin: Der Kuss war besonders. Das mit uns ist besonders und ich weiß du hast es auch gespürt.
Lily: Ich weiß einfach nicht was ich fühlen soll.

Sie sehen sich an und irgendwie ist Jasmin erleichtert, dass der Kuss für Lily schon irgendetwas bedeutet haben muss.
Jasmin will sich gerade verabschieden da lädt Lily sie zu einem Konzert für Medina ein.

Jasmin: Und Jojo?
Lily: Ja oder ja? (lächelt)

Sie ignoriert die Frage. Sie ignoriert die Tatsache, dass es Jojo gibt.

Auf dem Konzert, verschüttet jemand Jasmins Cola. Lily will ihr sofort eine neue besorgen. Jetzt läuft gerade Medinas neue Single „Gutter“ als sie an der Bar steht und sich kurz zu lilyjasminmedinaJasmin umdreht, die etwas weiter entfernt  sitzt. Sie wirft ihr Haar zurück, dies sieht Lily in Zeitlupe. Ein wichtiger Moment. Ich glaube hier wird ihr klar, wie schön sie Jasmin findet. Auch jemand anderes findet Jasmin toll. Ein Kerl baggert sie an, während Lily auf die Cola wartet. Als sie den Typ sieht verdunkelt sich Lilys Miene. Sie sagt dem Kerl, dass er sich jetzt zu seinen Freunden zurück könne, sie brauchen keinen Unterhalter. Oho, der Klang in der Stimme schreit nach Eifersucht. Er meint, dass es ihm hier gefallen würde und „deine Freundin scheint mich auch nett zu finden“. Jasmin verzieht das Gesicht und Lily schüttet Cola über die Hose des Typen. „Ups!“

Herrliche Szene.

Jasmin: Wahnsinn dass du dich sowas traust
Lily lacht: Ich finde, der hat gestört!

Ohja! Gut so! Weiter so! Lily strahlt über’s ganze Gesicht. Hammer….
Medina singt später „The One“ in der Accoustic-Version und anschließend „You And I“ (wahnsinnig toll gesungen). Als sie von anderen Gästen angerempelt werden, stoßen sie zusammen und kommen sich plötzlich wieder ziemlich nahe. Sie schließen die Augen und nähern sich, doch dieses Mal schafft es Lily ihren Gefühlen nicht hinzugeben. Sie verlässt den Club.

Als sie wieder zu Hause sind, entschuldigt sich Lily bei Jasmin.

lilyjasminnachmedinaJasmin: Was tut dir leid?
Lily: Das vorhin im Club. Ich will nicht mit dir spielen.
Jasmin: Vergiss es einfach.

Das Drama geht weiter. Wieder einmal erwischt Jasmin Lily und Jojo beim Knutschen. Jasmin ist verletzt.

Lily: Jasmin ich bin mit Jojo zusammen, das war dir doch klar!
Jasmin: Aber dann spiel mir doch nicht vor, dass du irgendwas von mir willst, das tut nämlich weh!!
Lily: Warte!

Jasmin haut ab und blättert wild in einer Zeitschrift rum.

fasterstesmal01Lily: Es war nicht gespielt. Du bist… Ich weiß auch nicht, ich krieg‘ dich doch auch nicht mehr aus meinem Kopf!

Sie nimmt Jasmins Hand. Gleichzeitig trifft Jojo ein der im Flur nach seinen Schlüsseln sucht. Er hört gerade Musik und bekommt daher nicht mit, was für ein Gespräch Jasmin und Lily führen.

Lily: Ich wollte dich im Club nicht einfach so stehen lassen. Ich war einfach nur zu feige.

Lily geht auf Jasmin zu und sie küssen sich. Es geht jetzt noch mehr zur Sache, so weit, dass Jasmin Lilys Oberteil auszieht und Lily Jasmins Oberteil – an der Seite ist ein Reisverschluss – 648_lily06öffnet. In diesem Kuss steckt viel Lust, Lust auf mehr. Vollkommen berauscht werfen sie etwas um, das Jojo hört. Er nimmt die Kopfhörer aus dem Ohr und ruft nach Lily. Panik bricht aus. Sofort hören sie mit dem auf, was sie gerade getan haben und suchen einen Ausweg. Lily versteckt sich neben der Couch, begraben unter einem Berg von Kissen. Als Jojo reinkommt sitzt Jasmin im Schneidersitz im BH auf der Couch. Sie sagt, sie würde Yoga machen. Klar, im BH? Wer’s glaubt….
Jojo fragt, nach Lily, aber Jasmin findet Ausreden, die nicht schlüssig sind. Jojo glaubt ihr und geht.

Sie ziehen sich wieder an.

Jasmin: Ich muss los.
Lily: Klar.
Jasmin: Bis später.

smsenSie küssen sich wieder. Und auch Jojo kehrt zurück und ist überrascht Lily zu sehen, weil Jasmin zuvor noch behauptet hat, sie wäre auf dem Weg zur Arbeit. Lily findet Erklärungen für ihr Daheimsein.
Später in der Bar erhält sie eine SMS von Jasmin mit dem Text: „Ich kann deine Lippen nicht vergessen“.
Lily lächelt und schreibt zurück: „Dann solltest du sie nochmal küssen“.
Jasmin antwortet: „Jederzeit!!!“

Lily strahlt, sie strahlt so, wie Verliebte es eben tun.  Jasmin schaut später vorbei. Als Lily ihr den Zucker gibt, berühren sich ihre Hände und sie lächeln. Doch dann wird Lily etwas ernster.

Lily: Wir müssen mit den SMSen vorsichtiger sein. Ich lasse mein Handy gerne mal liegen. Aber die war total süß.

Jasmin verabschiedet sich, da sie noch ein Kleid fertig nähen muss.
Lily hält es offenbar aber nicht lange ohne Jasmin aus und ruft sie an. Jasmin schlägt vor, dass sie ins Kino gehen könnten. Lily hört sich ja ach so verliebt an und strahlt erneut übers ganze Gesicht bei der Vorstellung, etwas mit Jasmin zu unternehmen. Verliebt eben. Doch dann kommt Jojo in die Bar. Sie legt schnell auf, doch ihr Strahlen ist nach wie vor nicht erloschen, was Jojo natürlich sofort bemerkt.

deinstrahlenJojo: Ich hoffe das ist meinetwegen.
Lily: Was?
Jojo: Dein Strahlen?

Oh oh.
Das blickt doch jeder! …

Am Abend, als Lily gerade die Bar schließen will und alles sauber macht, ruft Jasmin an. Sie muss das Kino absagen, weil sie ein Kleid ruiniert hat und jetzt die ganze Nacht daran arbeiten muss. Lily ist total enttäuscht.

Lily: Schade, ich hatte mich schon gefreut.
Jasmin: Ich mich auch…Aber wir holen es nach, ja?
Lily: Ich vermisse dich!
Jasmin: Ich vermiss‘ dich auch!
Das Telefonat wird durch Mike unterbrochen der Jasmin nun Gesellschaft leistet, da er eine Schlafgelegenheit sucht.

Lilys Charakterentwicklung ist interessant. Offensichtlich ist sie verliebt, daher sollte man die Augen für kommende Episoden schließen und sich am besten auch gleich die Ohren zu halten. Ihr könnt ahnen, was noch alles geschehen wird.
Fahren wir im Recap weiter fort.

Am nächsten Tag sieht die Welt schon anders aus. Düster, einfach finster.
jojobetrügenAls Jojo sich von Lily morgens verabschiedet kommt Jasmin wenig später ebenfalls in die Küche. Sie geht auf Lily zu und berührt ihren Arm.

Lily: Nein Jasmin. Ich will Jojo nicht so schäbig hintergehen, das hat er nicht verdient!
Jasmin: Und was soll das heißen?
Lily: Ich werde ihn alles erzählen.
Jasmin: WAS willst du ihm erzählen?
Lily: Das was passiert ist.
Jasmin: Dann….willst du dass es vorbei ist?
Lily: Was?! Was vorbei ist? Was denkst du denn was das hier zwischen uns ist?

Daraufhin geht Lily und lässt Jasmin in der Küche zurück. Verletzt und gedemütigt.
Lily möchte ihr Vorhaben in die Tat umsetzen und sucht Jojo auf, der in der Küche gerade ziemlich im Stress ist. Aber Lily will unbedingt mit ihm reden.

Lily: Jasmin und ich verstehen uns ziemlich gut…
Jojo: Ja, find‘ ich super.

Mehr bringt sie jedoch nicht raus, zwar kriegt sie noch ein „es ist ziemlich wichtig“ über die Lippen, entscheidet dann aber doch, dass man das auch später bereden könne. Sie schafft es einfach nicht ihm von ihrer kleinen Affäre mit Jasmin zu erzählen.
Später sitzt Lily zu Hause auf der Couch und guckt trüb drein. Jasmin kommt.

jojonichterzaehltJasmin: Hi…. Was ist los? Hast du ihm gesagt….das?
Lily: (Kopfschüttel)
Jasmin: Konntest du nicht oder wolltest du nicht?
Lily: Ich konnte es nicht. Ich habe plötzlich gewusst, dass er es nicht verstehen würde.

Was nicht verstehen??? Dass du dich zu einer Frau hingezogen fühlst??

Lily: Er würde denken, dass ich ihn nicht liebe oder dass er irgendwas falsch gemacht hat oder so ein Blödsinn. Aber das hat alles damit nichts zu tun.
Jasmin: Und womit hat es dann zu tun? Es hat damit zu tun dass manche Gefühle einfach stärker sind und das man sich manchmal auch gar nicht dagegen wehren will.

Lily kommen die Tränen. Jasmin legt ihre Hand auf ihren Rücken um sie zu trösten.

Jasmin: Hey Süße…

653_f020Sie küssen sich, aber dieses Mal geschieht weitaus mehr als das. Wieder ziehen sie sich aus, küssen sich innig, liebevoll und schlafen miteinander. Diese Szene wird aber nicht etwa ausgeblendet, nein, wir dürfen ein wenig daran teilhaben, wie es dazu kommt. Wie verliebt Lily Jasmin ansieht und genießt, was geschieht.
Als es vorbei ist, liegen sie nackt auf der Couch und sehen sich an.

Jasmin: Du bist so schön.

(Allerdings, da kann ich nichts gegen setzen!!)
Lily erhebt sich plötzlich.

erstemaldanach01Lily: Ich muss los. Ich hab vergessen, dass ich mit Maxi meine Schicht getauscht habe.

Sie steht auf, will gerade gehen, bleibt dann doch stehen und dreht sich zu Jasmin um.

Lily: Es war wunderschön. Ich bereue nichts…. Ich habe wirklich mit Maxi meine Schicht getauscht.

Dann geht sie zu Jasmin und küsst sie, geht dann aber wirklich in ihr Zimmer (oder das Badezimmer).

Später gibt es dann diese Szene, in der Jasmin in der Bar ist und Lily offenbar wieder verschlossener ist. Es ist ihr schlechtes Gewissen Jojo gegenüber.

Jasmin: Lily! (weint) Ist das alles? Ich ziehe aus und das war’s?erwischt_160311
Lily: Ich weiß es doch auch nicht, es ist einfach alles viel zu kompliziert.
Jasmin: Kompliziert… Mehr nicht?! Bedeute ich dir denn gar nichts?  Lily jetzt bitte, sag was dazu! (weint noch immer)
Lily: Was soll ich denn sagen? Es würde doch eh nichts ändern…
Jasmin: Doch für mich schon! (lauter) Sieh mir in die Augen und sag mir, dass du nichts für mich empfindest!

Bei einer solchen Unterhaltung, sollte man die Türen schließen. Jojo ist es nämlich, der sie öffnet und in der Tür stehen bleibt, als er „sag mir, dass du nichts für mich empfindest“ hört.
Lily geht auf Jasmin zu, versucht dagegen anzukämpfen, doch dann gibt sie sich ihren Gefühlen erneut hin und küsst sie. Jetzt weint auch sie.

Jasmin: Ich will dich nicht verlieren. (heult)
Lily: Ich dich auch nicht. (heult)

Das reicht Jojo. Mehr braucht er nicht sehen, also geht er und ist am Boden zerstört.

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Die „Ich will dich nicht verlieren“ – „Ich dich auch nicht“ Szene gefällt mir extrem gut. Lily hat starke Gefühle für Jasmin… Leidenschaft, Liebe… Hach. Mehr will ich gar nicht erzählen. Es wird nämlich noch ziemlich böse… schmerzhaft… und ein wenig unter dem Tisch gekehrt. Die Storyline entwickelt sich weiter, aber in eine Richtung, die realistisch, soapmäßig und klar ist. Alles schon mal da gewesen. Wie? Jojo sagt Lily, dass er alles weiß. Die Folge daraus ist tatsächlich, dass Jasmin auszieht bzw. von Jojo rausgeworfen wird. Herzzerreißend, für Lily und Jasmin. In den nächsten Folgen setzt Lily dann alles daran, Jojo zu überzeugen, dass alles nur ein Ausrutscher war und sie nur ihn liebt. Sie übertreibt es ziemlich und das lässt auf vieles schließen. „Ich beweise dir, dass ich nicht (auch) auf Frauen stehe, dass du der Größte und meine einzige Liebe bist“.

Bis zum 15.04. – so lange reichen die Spoiler – geht das Spiel so. Jasmin denkt oft an Lily, umgekehrt passiert es Lily ebenfalls. Aber jeder lebt sein Leben erstmal weiter. Die Frage ist jetzt also: War es das? Dieser Gefühlsaufbau, die „Glaubwürdigkeit“… das alles für eine Affäre? Wenn man jemanden nicht liebt, dann gäbe es das alles nicht. Ich bin also gespannt, ob die AUDL-Autoren nett zu uns sind und dieses Pärchen wieder vereinen. Hoffnung habe ich keine. Auch Umfragen sind klar auf Jojos Seite… Wozu dann dieses Recap hier? Alles Zeit, die ich für andere Dinge hätte verschwenden können. Also AUDL-Autoren, lasst es nicht umsonst gewesen sein.

Vorschau-Clips:
Hier

Ganze Folgen:
Hier

Abschließend noch ein paar Worte:
Ich liebe Jil Funke (Lily). Die Frau ist ja sowas von …hübsch! Nein, nicht nur hübsch…die Frau rockt! Scharf…heiß! Süß!

Hier noch schnell das Ergebnis einer Umfrage:

jasminjojo_voting_sat1

Sieht nicht gut aus für Lily & Jasmin. Vielleicht liegt es auch an der Altersgruppe, die diese Telenovela ansehen…

Für eine Telenovela ist AUDL gar nicht übel und die beiden Mädels haben das eigentlich ganz glaubwürdig geschauspielert – danke, danke. (Ich sag nur Paula und Franzi von GZSZ…das war ja wohl nix). Ich würde mich freuen, wenn die Story weitergeht. Und auch davon abgesehen muss ich sagen, dass mir das Format gar nicht so missfällt. Das Gefühl hatte ich auch bei „Marienhof“.
Wer solche Gefühle erzeugt, kann das nicht einfach unterm Teppich kehren. Was wäre eine Soap/Telenovela ohne Drama? Naja, vielleicht stirbt Jasmin ja auch noch, nicht wahr? Kennen wir ja alles. Ich denke mittlerweile, eine Woche später, nachdem ich dieses Recap angefangen habe zu schreiben und darüber hinaus noch ein bisschen mehr passiert ist, als ich hier geschrieben habe, dass es für Lily und Jasmin KEINE Zukunft geben wird. Das war’s.

”Anna und die Liebe” läuft täglich um 18.30 Uhr von Mo – Fr auf Sat1.

Dies ist ein Originalbericht aus meinem Hauptblog Cici-Online.de!

Kategorien:Frauensache, Serien

Morgens halb 6 in Deutschland

Sogenannte Beautyprodukte versprechen viel, halten tun es nur wenige. Seit ich die “Pille” absetzen musste plagen mich Hautprobleme. Dieses Thema sprach ich ja schon einmal an. Man durchforstet das Internet und findet schnell Foren, in denen bestimmte Produkte in den Himmel gelobt werden. Beispielsweise Zink in Kombination mit Bierhefetabletten. Da soll es schöne Haare und schöne Haut geben. Ich habe mir 50 Zink-Tabletten und 100 Bierhefetabletten gekauft. Wie versprochen wurden die Hautprobleme anfangs schlimmer, aber nach 50 Zinktabletten und 90x Bierhefe sowie wochenlange Einnahme dieser beiden Wunderpillen war das Ergebnis ernüchtern: Ungenügend, Note 6!
Eine Kollegin empfahl mir Heilerde. Ich nahm Heilerdepillen. Resultat: Kein Unterschied. Der einzige Unterschied machte sich auf dem Klo bemerkbar…Saniert wurde jedenfalls nicht im Gesicht. Jetzt habe ich es aufgegeben und versuche das beste aus dem zu machen, was ich habe.

Auch auf Grund einer Empfehlung habe ich angefangen mein Gesicht mit Annemarie Börlind “Purifying Care” zu waschen und später die trockene Haut mit derselbigen Creme zu behandeln. Für IMAG0169den Rest der Haut wird “bebe” verwendet, es riecht gut, die Haut fühlt sich weich und geschmeidig an. Für die Beine benutze ich von Sixtuwohl “Beinbalsam” und “Beinvital”. Das Balsam hat einen angenehmen Duft und hält die Haut feucht. Das Beinvital benutze ich gern nach dem Duschen und bevor ich ins Bett gehe. Hier kann man “dick auftragen” und bloß nicht sparsam sein. Je mehr, desto besser. Es zieht verdammt schnell ein und riecht nach Menthol und Orangen – nicht sehr angenehm, aber es kühlt die Beine extrem. So extrem das man manchmal meint, man würde sie in Eiswasser eintauchen. Diese beiden Produkte sollen meinen Venen gut tun. Weniger die Haut.
Um die Gesichtsbehandlung abzuschließen, trage ich von Max Factor “Xperience” (Medium Sandstone 60) auf. Erst kommt Frau Börlind zur Grundierung – und damit die Haut nicht austrocknet – drauf und später werden Unreinheiten mit “Xperience” abgedeckt. Hier reicht drei Mal ein Kleks in Erbsengröße für das gesamte Gesicht. Es verteilt sich sehr gut. Ich liebe das Zeug. Da ich vorgebräunt bin, ist dieser Farbton ideal. Nicht einmal den Hals muss ich damit einreiben. Nur das Gesicht. Man sieht nicht, dass ich etwas drauf habe. Es fällt nur auf, weil die Unreinheiten nun nicht mehr so zur Geltung kommen. In der Tube sind 30 ml drin. Sie ist sehr klein und kostet um die € 15,00. Teuer? Mit dieser Tube kommt man ewig hin, sofern man sich an die Erbsengröße hält, alles andere würde nicht mehr gut aussehen. Es ist wirklich ergiebig. Hier musste ich allerdings feststellen, dass mir im Laufe des Tages die Augen leicht brennen, wenn ich sie zu lange geöffnet habe ohne zu zwinkern, beispielsweise, wenn man mit jemanden spricht und den Blick nicht abwendet… Das nervt.
Um überschüssiges Fett aus dem Gesicht zu entfernen, nehme ich sog. “Öltücher” von “Artdeco”. 100 Stück sind in der Verpackung. Kostenpunkt ist etwa 6,00 bis 8,00 Euro. Das Gute daran ist, dass man es nur leicht drauf tupfen muss – so verschmiert auch Max Factors Xpericene nicht – es saugt das Fett auf, sodass das Tuch durchsichtig wird und am Ende wird die Haut trotzdem noch mit viel Feuchtigkeit versorgt, weil man das Gesicht nicht abrubbeln muss.

Für die Hände teste ich gerade von medipharma Icosmetics “Olivenöl – Haut in Balance” mit 5 % Olivenöl und 3 % Urea. Angeblich kein Silikon, aber leider und natürlich mit Glycerin. Egal. Hände fühlen sich an wie Babyhaut. Auf dieses Produkt bin ich in der easy Apotheke gekommen, als eine Kundin davon schwärmte. Abwarten. Es befindet sich noch in der Testphase.

Die Haare werden mit allen möglichen Zeug gewaschen. Hier habe ich kein festes Shampoo, weil alle schlecht sind. Später zum “Stylen” nehme ich die “taft Power Creme Gel”, das hält sehr gut und die Haare wirken – sofern man nicht übertreibt – nicht fettig. Das ganze fixiere ich mit “syoss Max Hold”, wovon ich endlos begeistert bin. Wenn man das Haarspray benutzt, hält es wirklich gut und das beste ist, dass es sich extrem leicht wieder ausbürsten lässt. So etwas habe ich bisher bei Haarspray noch nie erlebt. Endlich habe ich auch einen tollen Kajal gefunden, nämlich von Max Factor! Schmiert nicht und die Augen brennen auch nicht. Hält den ganzen Tag!!

Bin ich eine Frau oder was? ;D

Dies ist ein Originalbericht aus meinem Hauptblog von Cici-Online.de!

Kategorien:Allgemein

Wir sind Frauenversteher, weil wir Frauen sind!

Letztens hat ein Freund von mir gesagt: „Da versteh‘ doch einer die Frauen!“ Viele, insbesondere Männer, verstehen uns Frauen in unserem Tun oder Handeln nicht. Dabei ist das doch gar nicht so schwierig! Heute also werde ich euch erklären, warum es ist, wie es ist.

Warum seid ihr ständig (über eure Gefühle) am quatschen?

frauenredenFrauen sind sozialkompetent veranlagt. Es ist wichtig für uns soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Was uns auf der Seele liegt, muss raus. Ungern schlucken wir unseren Frust runter. Wir geben Fehler und Schwächen eher und schneller zu als Männer. Für Männer wäre das eine große Schwäche, daher reden sie weniger über Gefühle als Frauen. Der Mann muss stark sein, immerhin ist er das Alphatier.
Laut einer Studie meinen 85 % der Frauen, dass eine gute Unterhaltung den Tag wertvoller macht. Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit viel zu quatschen. Diese Frage zu beantworten, scheint mir sinnlos und zu schwierig.

Warum habt ihr mindestens 1x im Monat Stimmungsschwankungen und schlechte Laune?

UnterleibsschmerzenAnders als Männer sind wir damit „gesegnet“ Kinder zu bekommen. Damit das auch alles funktioniert, werden wir dazu gezwungen zu menstruieren. Unser Körper quillt auf wie eine Dampfnudel – das signalisiert, dass wir fruchtbar sind – unsere Brüste werden größer und eigentlich sollte man meinen, man fühle sich attraktiver, aber dem ist selten so. Wir bekommen Heißhunger, oftmals auf Süßigkeiten und sind dann noch gefrusteter, weil wir wissen, dass wir zunehmen, wenn wir sie essen und gerade eh schon einen runden angeschwollenen Bauch haben. Daher die Stimmungsschwankungen. Jede Fliege an der Wand stört. Die schlechte Laune resultiert aus den unvorstellbaren Schmerzen, die wir in den ersten Tagen empfinden. Glücklicherweise geht es nicht jede Frau so. Die einen könnten vor Schmerzen heulen, andere wiederum merken kaum etwas. Diese Schmerzen sind mit dem bekannten „Durchfallgefühl“ zu vergleichen. Ich kenne zwei, bei denen es so ist. Es zieht und drückt und man kann nicht genau definieren ob man jetzt auf’s Klo rennen muss oder ob es „nur“ die Menstruation ist. Die Krämpfe sind bei einigen so schlimm, dass sie kaum aufrecht gehen können und sich mit Ibuprofen zudröhnen müssen, um halbwegs zurecht zu kommen. Und da fragt ihr uns tatsächlich, warum wir „rumzicken“?

Warum parken Frauen schlecht ein?

frauenparkplatzDas ist das Lieblingsthema bei Männern. Frauen können nicht einparken. Da ich führerscheinlos bin, kann ich da nicht mitreden. Meine Vermutung ist, dass wir ein anderes räumliches Vorstellungsvermögen haben und generell vorsichtiger sind. Wir sind nicht so risikofreudig wie Männer die sagen „dat passt scho!“ Daher dass wir so übervorsichtig sind, brauchen wir länger zum einparken. Na und? Aber wir parken.

Frauenparkplätze sind übrigens nicht erschaffen worden, nur um uns dummen Frauen das Parken zu erleichtern. Der Grundgedanke ist: Sicherheit in Tiefgaragen. Warum meint ihr wohl, warum Frauenparkplätze immer so schön nahe am Ausgang liegen?

Warum ist es jedes Mal eine Qual mit euch Kleider oder Schuhe einzukaufen?

FrauenshoppenDas ist mein persönliches Lieblingsthema, weil ich in diesem Punkt nämlich alles andere als „Frau“ bin. Daher nehme ich als Beispiel meine Freundin. Die kann sich stundenlang Klamotten ansehen und Schuhe anprobieren, während ich wie ein Hund hinterher laufe und hoffe, dass sie endlich etwas gefunden hat.
Frauen sind Kombinationskünstler und denken im Voraus. Wenn ich diesen Pullover kaufe, passt der dann nur auf eine Hose die ich zu Hause im Schrank habe oder passt die auf jede Hose? Habe ich diese Farbe schon zu oft? Sollte ich etwas neues ausprobieren? Dann kommt die Frage: „Wie findest du das?“ Ich zucke mit den Schultern und sage einfach: „Joa“. Das ist aber die falsche Antwort. Also versuche ich mehr Freude und Interesse aufzubringen und sage: „Das passt bestimmt gut! Sieht doch gut aus!“ Dann antwortet meine Freundin jedoch: „Ja, aber….“ Die Diskussionen beginnen. Das kostet Zeit und Nerven. Bei Schuhen ist das genauso. Stiefel! Wie hoch kann der Absatz sein? Wie hoch der Schafft? Passen die Schuhe auf die Hose? Zu welchen Gelegenheiten kann man sie anziehen? Stiefel haben meistens die gleiche Farbe: Schwarz, braun, beige. In einem Schuhladen bei der großen Farbauswahl eine Entscheidung zu treffen ist nun mal schwierig. Die richtige Klamottengröße zu finden ist auch ein Thema für sich. Man will schließlich nicht aussehen wie eine Wurst!

Grundsätzlich ist zu sagen, dass wir zu viel darüber nachdenken, wie andere Kleidung bei uns beurteilen. Wir denken im Voraus (Jahreszeit, Nutzen etc.). Frauen wollen halt gefallen. Männer haben es da einfacher. Sportschuhe, Jeans und Shirt. Fertig. Oder? Ich wünschte manchmal oft, ich wäre ein Mann. Da gibt es so viele schöne lässige Klamotten. Kein großes Tamm Tamm.

Warum mögen Frauen keinen Sport (ansehen)?

boxenIch persönlich sehe gerne Sport, Fußball, Basketball, Baseball, Boxen… manchmal sogar Eishockey. Zu jeder Sportart haben Frauen eine bestimmte Haltung.
Fußball: Meine Mutter sagt: „Es ist unsinnig, dass 22 Mann hinter einen Ball herlaufen“. Sie sieht darin keinen Sinn. Seit tollen WM-Zeiten allerdings gucken immer mehr Frauen Fußball und – man kann es kaum glauben – sie wissen sogar, was „Abseits“ ist. Das war doch, wenn ein Mann alleine auf einer Seite vom Spielfeld steht…ODER??
Eishockey: Dasselbe in grün, nur dass die Männer sich hier gegen die Bande rammen können. Typisch Männer. Muss das denn sein? Diese Gewalt? (Ja!)
Boxen: Warum stellen sich zwei Männer in den Ring, nur um sich eine aufs Maul zu hauen? Das verstehen viele Frauen nicht. Dabei geht es beim Boxen doch tatsächlich um Technik und Punkte sammeln!
Die einzige Sportart, die ich unsinnig finde ist Formel 1. Wer fährt am schnellsten? Mir doch schnuppe.

Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen bei diesen Sportarten auch einen Nutzen sehen wollen. Warum das so ist? Ich habe keine Ahnung!

Das war es erst mal. Dieses Thema wird (möglicherweise) fortgesetzt. Vielleicht versteht ihr einige Dinge jetzt besser? Danke Dennis, dass du mich auf diese Idee gebracht hast. Danke Claudi, für die Erklärung der Existenz von Frauenparkplätze.

Der Originalbeitrag ist auf Cici-Online.de zu finden.

Kategorien:Allgemein

Buchreview: “I Don’t Remember You”

idontrememberyouIch kann nicht länger warten. Gerade eben habe ich „I Don’t Remember You“ von Stephanie Lennox zu Ende gelesen. Dieses Buch war alles andere als ein Fehlkauf oder eine Enttäuschung. In diesem kleinen Beitrag erzähle ich euch worum es darin geht und warum es sich lohnt es zu lesen – allerdings ist dieses Erstlingswerk bisher nur in Englisch erhältlich.

Kurzinhalt:
Jasmine Grant besucht eine neue Schule. Schon an ihrem ersten Tag wird sie als Lesbe geoutet und wird von ihren Mitschülern gemobbt. Doch dann trifft sie Becca, ein Mädchen vor dem jeder Respekt hat. Sie freunden sich an und im Grunde ist Jasmine seit Anbeginn ihrer Freundschaft ehrlich zu Becca und ja, sie fängt an etwas für ihre beste Freundin zu empfinden. Glücklicherweise verliebt sich auch Becca in Jasmine, doch damit nimmt die Story ihren Lauf, denn Becca erleidet einen schweren Unfall und verliert ihre Erinnerungen.

Die Geschichte beginnt damit, dass Becca Geburtstag hat und Jasmine ihr einen Mantel schenkt, der einst ihrer verstorbenen Mutter gehörte. Da Becca diesen Mantel so toll fand dachte Jasmine, es sei genau das richtige Geschenk für ihre Freundin, mit welcher sie zu diesem Zeitpunt schon 2 Jahre zusammen ist. Kurz nachdem Becca den Mantel erhalten hat und nach draußen auf die Straße geht, wird sie von einem Auto angefahren. Sie überlebt mit schweren Verletzungen, doch als Becca im Krankenhaus erwacht, erinnert sie sich an nichts mehr. Weder an Jasmine, noch an ihre Familie. Jasmine bricht zusammen und erleidet ein Heartbroken-Syndrom (wenn man vor Liebe und Kummer erkrankt). Sie wird ebenfalls in das Krankenhaus eingewiesen da die Gefahr besteht, sie könne sich etwas antun oder gar verweigern zu essen. Sie wird unter Drogen gesetzt, damit sie ruhig bleibt. Währenddessen liegt auch Becca noch im Krankenhaus und wird von ihrer Mutter Gina „aufgeklärt“ wie gefährlich dieses Mädchen, Jasmine, doch sei. Beccas Bruder Harry könnte alles aufklären, er liebt Jasmine wie seine eigene Schwester, stattdessen bleibt er stumm und spielt dieses perfide Spiel mit. Er rät Jasmine sogar sich von seiner Schwester fernzuhalten.

Gina setzt alles daran ihre Tochter neu zu entwerfen. So wie Becca vorher war, rebellisch, eigensinnig, ungehorsam und auch noch „andersherum“, will sie ihre Tochter nie wieder erleben. Sie formt sie nach ihren Belieben, weil: Wer würde der eigenen Mutter nicht glauben was sie sagt?
Gina besucht Jasmine sogar, als diese noch im Krankenhaus liegt, die Person, die sie am meisten hasst, weil sie es war, die ihre Tochter umgedreht hat. Sie droht ihr und erzählt ein paar böse Geschichten, Dinge, die sie mit Harry schon angestellt hat. „Wenn ich so etwas mit meinem eigenen Sohn mache, was denkst du, werde ich mit dir tun?“ Was damit wohl gemeint ist?
Sie hetzt die ganze Stadt (und vor allem die Kirchengemeinde, in welcher Gina – wenn ich das richtig verstanden habe – Pfarrerin ist) gegen Jasmine auf. Die Leute sollen Jasmine beobachten. Unter keinen Umständen darf sie zu Becca gelangen.

Als es Becca besser geht und sie entlassen wird, ist sie das Mädchen das Gina sich immer gewünscht hat. Sie trägt Kleider, geht mit ihr in die Kirche und gehorcht. Becca allerdings spürt die Leere in sich und sie weiß, dass ein wichtiger Teil in ihrem Leben fehlt, keiner jedoch erklärt sich dazu bereit sie aufzuklären. Alle erfreuen sich daran, dass Becca sich an nichts erinnert, während Jasmine vor Kummer leidet und die Liebe ihres Lebens verloren hat.

Die Wahrheit ist grausam und homophob.

Wird sich Becca wieder an alles erinnern?
Werden Becca und Jasmine wieder zueinander finden?
Wird dieses böses Spiel beendet werden?

Nein, ich kann es nicht verraten. Ich kann einfach nicht. Man ahnt nämlich nicht, was hinter alle dem steckt, bis man zu den letzten Seiten des Buches angelangt ist.

Meinung:

Es geht um Liebe und doch lässt die Autorin es nicht aus den Leser zu schockieren. Die Geschichte gewinnt durch Träume und Erinnerungen an Fülle und Sinn. So erfahren wir wie es zwischen Becca und Jasmine war. Wundersamerweise kommt man in dem Handlungsstrang nicht durcheinander. In einem Kapitel gibt es einen Traum oder eine Rückblende und im nächsten sind wir wieder in der Gegenwart. Alles scheint schlüssig und nachvollziehbar. Aber der Kern der ganzen Geschichte ist das Thema Homophobie. Wie sehr treibt der Hass jemanden dazu, das eigene Kind zu belügen und auszunutzen? Kann man einen Menschen in seiner Sexualität ändern?
Auf der anderen Seite verdeutlicht die Autorin, dass es egal ist was auch immer passieren mag, die Liebe ein starkes Band ist. Dieses Band zu zerschneiden ist, als würde man mit einer Bastelschere Stahl durchtrennen wollen.

„I Don’t Remember You“ ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.
5/5 Sterne für dieses Erstlingswerk!

Noch kurz eingeworfen:

Ob es Becca und Jasmine wirklich gibt? Auf der Website von Stephanie Lennox gibt es Bilder mit der Überschrift „The Real Becca and Jasmine“. Becca gibt es wohl wirklich, aber der Entwurf dieser Geschichte…? Bei Gelegenheit sollte man die Autorin nochmal fragen.

Auf das Buch bin ich übrigens durch den Buchtrailer gekommen. Dort hingelangt bin ich durch Nicole Conn (Autorin und Produzentin von „Elena Undone“). Danke Nicole!

Infos:

Das Buch ist beispielsweise über Amazon.de erhältlich und kostet € 6,99. Es hat (nur) 228 Seiten – viel zu wenig. Ich hab es Dienstag bekommen und bin heute, Donnerstag, damit fertig geworden. Es liest sich gut und flüssig.

Ich kann es nur weiter empfehlen!

Trailer:

Hier klicken!

Links:

Stephanie Lennox

Ich hoffe mein Bericht war aufschlussreich! Dies ist im Übrigen ein Originalbericht aus meinem Hauptblog (Cici-Online.de).

Kategorien:Bücher, Frauensache

Der Zweitblog zu Cici-Online.de

23/01/2011 1 Kommentar

Ich liebe meine Domain. Ich mag es meinen eigenen Webspace zu haben. Ich mag es von lästiger Werbung befreit sein und von niemanden außer meinen Hoster abhängig zu sein. ABER: Dieser Zweitblog ist nötig. Es kann ja durchaus mal passieren, dass Cici-Online.de auf Grund von Updates oder anderen Angriffen zerstört wird. Bald muss ich ein Update machen. Bei meinem gestrigen Versuch gab es Cici-Online.de nicht mehr.

Ich teste jetzt mal die Funktionen und hoffe, dass es sich etwas lohnt. Die Anzeige der Bilder gefällt mir schon mal gar nicht. Mal sehen ob der Abstand von Bild zu Text wirklich so heftig wirkt, wie in dem Editor. Nein, glücklicherweise nicht. Die Themes hier bei WordPress gefallen mir auch nicht. Ich würde mein altes Theme von Cici-Online.de vermissen. Daher drückt mir die Daumen, dass es nicht so weit kommen muss, dass ich diesen Blog als Hauptblog nutzen muss. Hoffen wir einfach, ich kann ihn als Zweiblog nehmen. Übrigens: Nur 1 GB Speicher? Was passiert danach? Lebenslang gesehen kann man das hier wohl nicht nutzen! Eine Frechheit. 1 GB Speicher.  Ich mache doch immer soviel mit Bildern…Ob man Windows Live Writer benutzen kann?

Nun. Bleib mir gewogen.

Und: Für alle die diesen Blog gerade erst entdeckt haben, dieser Blog beschäftigt sich mit Filmen, Serien und das alles für eine bestimmte Zielgruppe. Sie ist weiblich und steht auf Frauen. 😉 Alle anderen Leser sind aber auch immer herzlich eingeladen zu lesen, zu kommentieren etc.

~ Cici

Kategorien:Allgemein

Bloomington – Inhalt und Meinung

20/01/2011 Kommentare aus

Um euch den Kauf der DVD am 29.03.2011 schmackhafter zu machen, dachte ich, es wäre vielleicht doch sinnvoll ein Review – oder sagen wir Inhaltsangabe – darüber zu verfassen. Etwas an dieser Geschichte ist es wert, darüber zu schreiben. Ich warne euch allerdings vor: Spoilergefahr! Ich lasse nichts aus. Wer also nicht wissen will, was passiert, sollte bei der Kurzbeschreibung bleiben.

Der Film beginnt damit, dass Jacqueline „Jackie“ Kirk (Sarah Stouffer) sich gerade im College einschreibt. Sie sitzt beim Direktor, der ihr die Kurse zuteilt. Catherine Stark (Allison McAtee) kommt in das Zimmer. Hier begegnen sich die Studentin und die Professorin das erste Mal. Jackie schaut Catherine interessiert an, wahrscheinlich weil diese ziemlich dominant erscheint. Die Haare hochgesteckt und sehr streng wirkend. Faszinierend. Sie werfen sich einen Blick und ein kurzes Lächeln zu.
Nachdem Jackie eingeschrieben ist, schließt sie sich einer  Lerngruppe an. Dort erfährt sie schnell, was die Leute über Catherine denken. Einige behaupten sie sei im Zeugenschutzprogramm weil ihr Vater bei der Mafia sei, andere behaupten sie sei in Wahrheit ein Vampir, aber wo sich jeder einig ist: Sie schläft mit ihren Studenten. Jackie fragt einen der Jungen, ob sie es schon mal mit ihm probiert habe, muss dann aber erfahren, dass Jungs wohl nicht ganz Catherines Geschmack sind, obwohl man gehört habe, sie stehe auf beides.
Jackie telefoniert später mit ihrer Mutter, welche erneut ihre Bedenken äußert, über die Lust ihrer Tochter, plötzlich studieren zu wollen. Wenn Jackie zu Hause sei, so die Mutter, würden die Leute nicht so neugierig sein. Sie ist nämlich kein gewöhnliches Mädchen, sondern eine Schauspielerin dessen Serie „Neptune 26“ eingestellt wurde. Sie ist also berühmt, weshalb sie auch als einziger „Freshman“ ein Einzelzimmer auf dem Campus bekommen hat.
Die zweite Begegnung mit Catherine hat Jackie, als diese gerade mit einen Stapel Bücher ihr Büro aufschließen will und offensichtlich Hilfe benötigt um die Tür aufzubekommen. Jackie sieht das und hilft der Professorin. Hierbei kommen sie kurz ins Gespräch. Es ist nicht zu übersehen, dass Jackie nervös ist, was Catherine zu einem Schmunzeln veranlasst. In dem Gespräch geht es um ein 0754Elektroschockgerät aus dem Jahre 1940, welches die junge Studentin entdeckt hat. Stark erklärt ihr was es damit auf sich hat und wofür es verwendet wurde.
„Woher haben Sie das?“
„Gestohlen“, meint Catherine und tut ganz geheimnisvoll.
Als Jackie einen Kurs hat, ist sie etwas überrascht, dass Professorin Stark den Raum betritt und der Klasse mitteilt, dass sie den Kurs vertretungsweise übernimmt.  Jackie beobachtet. Streng und selbstbewusst tritt Stark der Klasse gegenüber. Sie fragt, was zuletzt durchgenommen wurde, aber keiner traut sich der Professorin zu antworten. Catherine fragt daher ein Mädchen, welches ziemlich nervös wird und stottert. Stark wirkt ungehalten und scheint nicht nachvollziehen zu können, was für ein Problem das Mädchen hat. Einer der Schüler hält es nicht länger aus und sagt, auf welcher Seite im Buch sie gerade sind. Eine andere fragt das Mädchen später, ob sie okay sei, darauf meint sie: „Irre Vampirlesbe!“
An einem anderen Tag steht Jackie mit den beiden Mädchen aus obigem Vorfall draußen. Die beiden sind aus ihrer Lerngruppe. Jackie macht sie auf Catherine aufmerksam, die ein paar Meter von ihnen entfernt steht und sich unterhält. Sie 1256sagt ihnen auch, dass sie bereits mit ihr gesprochen habe. Sie können es nicht fassen, wie gelassen Jackie darüber spricht, immerhin ist Catherine ein irre Vampirlesbe, nicht wahr?  Die Professorin sieht wie eh und je selbstbewusst und streng aus. Das ist der Typ Frau, die in der Geschäftsleitung von großen Firmen sitzt und vor denen sogar Männer Angst haben könnten. (Anmerkung: Solche Frauen sind scharf!!!)
Als sich die beiden von Jackie verabschieden, beobachtet sie die Professorin aus sicherer Entfernung, unschlüssig, ob sie zu ihr rübergehen soll. Catherine unterhält sich gerade mit dem Direktor, hat aber ebenfalls ein Auge auf die Studentin geworfen. Als sie endlich allein dort steht, fasst sich Jackie ein Herz und macht ein paar Schritte auf Catherine zu, doch dann bleibt sie stehen, als sie sieht, dass ein Kollege  diese begrüßt. Jackie zieht sich zurück, versteckt sich vor neugierigen Fans, die sie auf dem Campus entdeckt haben und denkt nach. Plötzlich taucht Catherine auf und stellt sich vor. Auch Jackie stellt sich vor und Catherine fügt gleich hinzu: „Ah, die Berühmte!“ Jackie kontert und sagt etwas in der Art wie „So wie Sie…, was ich 1309über Sie gehört habe!“ Catherine möchte natürlich sofort wissen, was sie denn gehört habe. Sie sagt, dass man ihr geraten habe, sich von ihr fern zu halten. „Oh“, sagt sie und nähert sich Jackie, gerade das Gegenteil von dem, was Jackies Freunde ihr geraten haben, sich eben von der irren Vampirlesbe fernzuhalten. Wenn ich es richtig verstanden habe – also ohne Gewähr – sagt Catherine: „Du solltest besser auf sie hören“. Sie streicht dem Mädchen das Haar zur Seite und nähert sich ihren Lippen. Sie küsst Jackie, welche überrascht darüber ist. Catherine fragt, ob alles okay sei und sie bejaht. Sie lächelt und fragt die Studentin, ob sie mit zu ihr kommen will. „Was?! Nein!“ sagt Jackie, doch in der nächsten Szene ist sie bereits in Starks Haus. Dort gehen sie die Treppe nach oben zu dem Schlafzimmer der Professorin.
Catherine entledigt sich ihres Blazers und geht auf Jackie zu, die an einer Wand gelehnt steht. Sie ist total nervös und weiß nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen soll. Erneut fragt Stark, ob es ihr gut geht, „ja“, antwortet sie.
1524aSie legen sich auf das Bett und Catherine fragt, ob Jackie so etwas schon einmal gemacht habe, woraufhin diese bejaht.
„Hast du?“
„Ich denke schon“.
„Du denkst schon?“ Catherine ist amüsiert darüber. (Und ich auch!)
„Ja, aber ich kann nicht sagen wer es war, sie ist aus der Filmbranche“.
„Möchtest du gehen?“, fragt Catherine, als sie das Gesicht des Mädchens berührt. Nein, sie will bleiben.
„Sag mir, wenn du gehen willst…. Ok. Schließ deine Augen“, sagt sie und küsst Jackie sanft. „Vergiss nicht zu atmen“, fügt Catherine hinzu, weil sie merkt, wie angespannt und nervös das Mädchen ist. Sie fragt, ob sie sich neben Jackie legen dürfte, was sie dann auch tut. Jetzt ist es die Studentin, die die Initiative ergreift und sich auf Catherine setzt. Sie fragt, was sie jetzt tun soll.
Catherine: „Was möchtest du denn tun?“
Jackie: „Ich weiß es nicht“.
Catherine sieht Jackie in die Augen und fragt, ob sie Angst hätte. Sie müsste keine Angst haben. Dann küsst sie Jackie erneut.

Bis hierhin darf ich mir die Bemerkung erlauben, dass die Szene an sich magisch ist. Die gesamte Umsetzung bis hierher aber miserabel und unrealistisch. Ganze zwei Mal begegneten sich die Professorin und Studentin. Beim dritten Mal küsst Catherine Jackie bereits und nimmt sie gleich mit nach Hause? Jackie sieht interessiert aus, aber eben auch unsicher, sehr unsicher. Catherines Charakter wird zu diesem Punkt in keinem guten Licht dargestellt. Ist sie tatsächlich das, was alle behaupten? Eine Frau, die wahllos Studentinnen mit nach Hause nimmt und mit ihnen schläft, auch wenn sie nicht unbedingt bereit dazu erscheinen? Sie zwingt Jackie nicht, andererseits kann sich die Studentin der Professorin aber auch nicht entziehen.

Jackie erwacht wenig später, ob es der nächste Tag ist, oder noch derselbe(?) – jedenfalls weckt sie die schlafende Stark nicht und verlässt das Zimmer. Später auf dem Campus versucht sie zu lernen, kann sich jedoch nicht konzentrieren und 2035ruft Catherine an, um dann wieder aufzulegen. Aber Catherine ist schlau und wählt die Nummer an, die sie auf dem Display gesehen hat. Ihr ist klar, dass es nur Jackie sein kann, weil sie die einzige ist, die eine solche Vorwahl besitzt.
Sie lädt Jackie zu sich ein und sie trinken etwas miteinander. Es entsteht ein Gespräch darüber, dass Catherine denkt, Jackie habe nur begrenzten Kontakt zu Leuten in ihrem Alter. Natürlich verneint sie und sagt, sie habe sehr wohl Kontakt zu Leuten in ihrem Alter. Auf die Frage, auf welche Highschool sie denn gegangen sei, bestätigt sie Catherines Vermutung jedoch, da sie zu Hause unterrichtet wurde. Da sie Schauspielerin ist, war es praktisch unmöglich ein normales Highschoolleben führen zu können.
Catherine: „Du siehst (immer) so ängstlich aus, wenn du hier bist. Ich wünschte du würdest nicht so aussehen“.
Jackie: „Hast du Angst?“
Catherine: „Es wird nichts passieren“.
Jackie: „Woher willst du das wissen?“
Catherine: „Ich weiß es nicht“, und lächelt.

Es geht darum, dass Jackie nicht erwischt werden will. Wenn jemand erfahren würde, dass sie und Catherine etwas miteinander haben, könnte das böse enden. Catherine beruhigt Jackie und die Affäre nimmt ihren Lauf.
Fast jeden Tag ist sie nun bei der Professorin und mit jedem Tag blüht Catherine auf. Das Strenge und Kalte weicht aus ihrem Gesicht, sie ist glücklich. Jackie geht es ebenfalls sehr gut. Jede freie Minute wird für „Kuscheln“ mit der Professorin genutzt. Im Laufe ihrer Liebelei hat Jackie immer weniger Zeit für die Lerngruppe, was natürlich auffällt. Aber aus der sog. „Liebelei“ wird mehr.

Als Jackie zum Essen bei ihrer Mutter eingeladen wird, kommt es zu einem bösen Streit, woraufhin Catherine Jackie abholt und sie tröstet. Dabei werden sie 2716(wahrscheinlich von der Mutter) durch das Fenster beobachtet. Es stört Catherine nicht, trotzdem will sie zurück zum Campus, bzw. zu ihrem Anwesen fahren. Die beiden Frauen unterhalten sich, verbringen einen schönen Abend mit Essen und Wein am Kaminfeuer. In dieser Unterhaltung geht es vor allem darum, ob Jackie je wieder schauspielern möchte.
„Ich bin mir nicht sicher“. Später fällt sie über Catherine her und umgekehrt.
Für mich wirkt der Verlauf gleichberechtigend. Es besteht nun ein großer Unterschied zu den Anfangsszenen, als Jackie schüchtern, unsicher und nervös wirkte. Catherine und Jackie wirken wir gleichberechtigte Partnerinnen und sind glücklich miteinander.
Doch wo sich hier und da das Glück auftut, bekommt Jackie insbesondere immer mehr Probleme mit ihrer Lerngruppe. Die Mitstudenten wundert es, dass Jackie so gute Noten hat, obwohl sie es ja eigentlich nicht nötig habe, überhaupt auf ein College zu gehen, weil, wie Sandy sagt, sie ja schon eine Karriere hat.

In der nächsten Szene ist Jackie erneut bei Catherine und badet, während Catherine ihren Rücken einseift. Sie unterhalten sich über Catherines Eltern, die, wenn ich das richtig verstanden habe, bei einem Flugzeugunglück ums Leben 3418kamen, als sie gerade 15 war. Vielleicht geht es auch um den 16 jährigen Bruder (mein Englisch ist nicht perfekt). Seither hat sie angst zu fliegen, sie fliegt nur, wenn sie muss, aber sie mag es nicht. Jackie verrät Catherine, dass sie eine Fluglizenz hat, die sie berufsbedingt kostenlos machen konnte.
Das Gespräch geht  dann in eine andere Richtung. Jackie fragt ob es wahr sei, dass schon mal ein Student in Catherines Kofferraum lag.
„Das sagen die Leute? Was noch?“
Jackie erzählt von dem Zeugenschutzprogramm und dass Catherine als Vampir bezeichnet wird. Catherine findet, dass dies ein wirklich interessanter Hintergrund ihrer Persönlichkeit ist. Das Gespräch wird ernster, als Jackie fragt, wie viele vor ihr schon mit ihr zusammen waren.
Catherine: „Ich weiß es nicht“.
Sie wirkt verletzt, als spreche sie nicht gern darüber.
Jackie: „Was ist mit ihnen passiert?“
Catherine zählt auf: „Es war vorbei. Sie verließen mich….
Jackie: „Ist es mit mir etwas anderes?“
Catherine: „Würdest du mir glauben, wenn ich dir sage, ‚ja‘?“

Hier fängt der Film an, noch interessanter zu werden. Es fasziniert mich, wie Catherines harte Schale sich in Luft auflöst und man versteht, warum sie so ist, wie sie ist. Sie hat offensichtlich viel verloren und wurde oft verletzt. Viele Studentinnen, scheinen sie verlassen, vielleicht sogar nur ausgenutzt zu haben – nicht umgekehrt. Bevor Catherine Jackie kennenlernte, war da diese Mauer, die sie um sich herum aufgebaut hat. Durch Jackie fühlt sich Catherine nun lebendiger. Diese Badewannenszene stört mich dennoch, aber nicht auf Grund der Dialoge. Dazu später vielleicht mehr.

In der darauffolgenden Szene sitzen die beiden in der Campusbibliothek. Catherine arbeitet gerade an einem Artikel und erklärt Jackie auf ihre Nachfrage hin, worum es darin geht.
„Es basiert auf die Theorie der Selbstverleumdung“, sagt sie und führt weiter aus. 3742Um Jackie ihre Theorie beweisen zu können möchte sie, dass sie sich auf den Tisch setzt, damit Catherine ihr zeigen kann, was sie damit meint.
„Du bist immer sehr ruhig, wenn wir Sex haben“, sagte Catherine.
„Ist das ein Problem?“
„Nein. Ich frage mich nur, warum. Das ist alles. Daher frage ich mich: Wenn du so ruhig bist, obwohl du es gar nicht sein musst, wie ist es dann, wenn du wirklich ruhig sein musst?“
Sie fasst Jackie an den Reißverschluss. Jackie ist entsetzt, immerhin könnten sie erwischt werden, doch genau darum geht es Catherine. Sie möchte ihre Theorie beweisen. Schafft es Jackie ruhig zu bleiben, wenn sie muss?
Ohne weitere Vorwarnung lässt sie ihre Hand in Jackies Hose verschwinden und diese stöhnt sofort laut auf. Sie kämpft gegen das Stöhnen an, was ihr sichtlich schwer fällt. Catherine lässt nichts aus, um Jackie so richtig heiß zu machen. Doch dann hören sie ein Geräusch und schrecken auf. Catherine lässt von Jackie ab und grinst. Jackie fand das gar nicht lustig (ohne aber ernsthaft böse auf Catherine zu sein).
Als unsere hübsche Professorin Geburtstag hat, unterbreitet Jackie ihr eine Überraschung. Auch sie habe eine Theorie.
Catherine: „Ist das die Rache für die Sache in der Bibliothek?“
Jackie: „Nein, absolut nicht!“
Sie erklärt Catherine, dass es um Ängste besiegen geht. Wenn man beispielsweise Angst vor Monster hat, soll man sich einen Horrorfilm ansehen.
Sie verbindet Catherine die Augen, damit sie die Überraschung nicht zu früh sieht. Wahrscheinlich würde sie dann die Flucht ergreifen.
Die Überraschung befindet sich auf einem Flugplatz. Catherine ist entsetzt, während Jackie ihr das kleine Flugzeug zeigt und mit ihr seine Funktion testet. Vor 4338einen möglichen Flug muss alles ganz genau überprüft werden. Catherine lässt sich rumführen und alles zeigen. Sie scheint alles andere als begeistert zu sein, weil sie ahnt, was gleich mit ihr passieren würde. Richtig, Jackie wird mit ihr fliegen.
Nach dem Ausflug und der Überwindung von Catherines Flugangst liegen die beiden Frauen bei ihr im Bett. Jackie schläft.
Catherine: „Hey, schläfst du?“
Sie dreht sich zu der schlafenden Jackie um und beobachtet, wie sie schläft.
Catherine: „Das war der beste Geburtstag, den ich je hatte und ich mag es so sehr, wenn du hier bist…. Ich liebe dich!“

Wumm! Der Höhepunkt des Films ist erreicht. Bereit für die bittere Wende? Es ist glaubhaft, dass Catherine Jacqueline Kirk liebt. Wie sie diese drei kleinen Worte ausspricht, berührt. Das ist längst keine Affäre oder bloße Liebelei mehr. Dieses Mädchen macht Catherine glücklich und ich bin mir sicher, dass Catherine Stark so etwas für bisher keine Studentin empfunden hat. Jackie ist etwas besonderes. Diesen Werdegang bis dahin (43:43) ist beeindruckend und besser umgesetzt, als der plumpe Anfang.

Hier allerdings beginnt jetzt tatsächlich die Wende. Man spürt förmlich, wie sich das Blatt wendet. Diese Wende möchte ich nicht sehr detailliert wiedergeben, trotzdem schildere ich in mehr oder minder kurzen Worten, was passiert:

Jackie, die sich ihrem Studium widmen und von der Schauspielerei eigentlich Abstand nehmen will – dies hat sie Catherine so auch geschildert – bekommt einen Anruf von ihrem Agenten Wade. Der erzählt ihr von einem Neptune 26 Film basierend auf die Serie. Sie sollte sich das Skript mal durchlesen und vielleicht wird sie für die Rolle genommen. Jackie bleibt anfangs stark und lehnt ab. Doch 4729der Agent redet auf sie ein und so willigt auch sie ein, sich das Skript durchzulesen und später vorzusprechen.
Als Catherine davon erfährt ist sie nicht glücklich darüber. Jackie muss für ein paar Tage über Weihnachten nach Los Angeles und wird Catherine nicht sehen können. Ganz plötzlich erkennen wir die alte Catherine wieder, diejenige, die ein kaltes Gesicht aufsetzt und so tut, als könne ihr nichts etwas anhaben. Jackie ist sich noch unschlüssig ob sie vorsprechen soll. Immerhin werden da noch viele andere vorsprechen.
„Ich denke du solltest es tun“, sagt Catherine und lenkt dann vom Thema ab. Jetzt wird es frostig.
Nach den Testaufnahmen von Jackie wird sie zu einer Dinnerparty der Produzenten eingeladen. Wade, ihr Agent, möchte, dass Jackie dort hingeht. Catherine begleitet sie und fragt, wie sie sich vorstellen soll. Jackie schlägt vor „als eine Freundin vom College“. Das passt ihr gar nicht. Als sie die Dinnerparty betreten, stellt Jackie Catherine als Freundin vor. (Friend, nicht Girlfriend). Es dauert nicht lange, da muss sich die Schauspielerin einigen Hardcorefans stellen. Sie lässt Catherine stehen. Eine der Gastgeberin bietet ihr Wein an und fragt, woher sie Jackie kennen würde.
„Von der Schule“, sagt Catherine.
„Ah, Sie gehen zusammen zur Schule?“
„Nein“.
Es ist wahnsinnig, wie kalt Catherine ist. Sie beobachtet Jackie, wie sie sich gerade unterhält. Sie wirkt verletzt.

Als die beiden später zu Hause sind, kommt es zu einem Streit. Der Streit beginnt damit, dass Catherine Jackie „Jacqueline“ nennt.

Catherine: „Das ist doch dein Name, oder?!“
Jackie: „Warum tust du das? Ich dachte, du würdest dich für mich freuen“.
010141Catherine: „Was kümmert es dich, was ich denke, wenn du eh gehst?“
Jackie: „Was hat das zu bedeuten?“
Catherine: „Was denkst du, was das bedeutet!?“
Jackie: „Denkst du wir trennen uns, nur weil ich irgendwo einen Job annehme?“
Dann spricht Jackie über Fernbeziehungen, dass sie nicht das einzige Paar sind, das eine Fernbeziehung führt.
Catherine: „Ah, wir sind jetzt ein Paar?!“
Jackie: „Das ist das Letzte“.
Catherine:  „Tut mir leid, ich wollte nicht… können wir darüber einfach morgen früh weiterreden?“
Jackie: „Nein. Wir reden jetzt darüber!“
Jetzt wird es laut.

Catherine versucht Jackie klar zu machen, dass sie mal genau darüber nachdenken soll. Kalifornien sei auf der anderen Seite des Landes, weit weit weg. Wie oft wird Jackie wohl Zeit haben um schnell mal zu Catherine zu fliegen und sie zu besuchen? Jackie meint, dass das sicher gehen würde, wenn sie mal Zeit zwischendrin hat.

Catherine: „Ok. Angenommen das ist so. Was machen wir, wenn du hier her kommst?“
Jackie: „Ich weiß nicht? Das was wir immer tun?!“
Catherine: „Und was ist, wenn du jemanden siehst, der dich kennt? Sagst du dann, dass wir Collegefreunde seien?! Ich meine, wer würde so oft irgendwo hinfliegen, nur um eine Freundin zu besuchen?“
Jackie: „Darum geht es? Deshalb bist du besorgt? Ich steh 100 %ig hinter dir. Ich kann das nicht sofort Publik machen, aber ich kann dir versprechen, dass dies niemals der Grund für eine Trennung wäre. Sagen wir mal, dass spekuliert wird und es gibt dann Artikel und Fotos – damit muss ich umgehen, weil ich denke, dass du es Wert bist“.
Catherine: „Ich will nicht, dass es bekannt wird“.
Jackie: „Ja, da stimme ich dir zu. Wir müssen auf den richtigen Zeitpunkt warten“.
Catherine: „Nein Jackie, es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt. Vielleicht denke ich einfach, dass du es nicht Wert bist“.

Was für eine Konversation. Jackie öffnet sich, gesteht im Subtext, dass sie Catherine liebt und alles tun würde, damit die Beziehung hält und Catherine öffnet sich ebenfalls, doch als sie merkt, dass sie sich zu sehr öffnet, wird sie gemein. Die Beziehung ist damit wohl beendet.

Als Jackie nach einem Streit mit Sandy (aus der Lerngruppe) ein blaues Auge 010347davon trägt, geht sie zu Catherine, welche sie selbstverständlich in ihr Haus lässt. Paparazzis machen Fotos davon, wie Jackie in Catherines Haus geht. Catherine ist hübsch gekleidet, es ist unschwer zu erkennen, dass sie ausgeht.
„Gehst du allein?“
„Nein“.
„Mit wem gehst du?“
„Das geht dich nichts an“, sagt Catherine.
„Kann ich mit dir stattdessen gehen?“
„Nein!“
Jetzt beginnen sie erneut zu streiten und dieses Mal geht der Streit richtig unter die Gürtellinie. Jackie prahlt davon, dass sie ihr eigenes Geld macht und nicht auf Kosten anderer lebt, so wie Catherine. (Leben die Eltern also doch? Das Haus hat sie jedenfalls nicht selbst gekauft). Catherine bietet Jackie an bei ihr zu bleiben und Fernsehen zu gucken. Neptune 26 würde laufen. Viel Spaß und Tschüß. Wumm!

Am allerschlimmsten ist jedoch, als Catherine nachts Heim kommt und Jackie gerade auf der Couch liegt und tatsächlich ihre Serie guckt. Catherines 010519Begleitung, ein Mann, bemerkt Jackie.
„Du hast da jemanden auf der Couch liegen“.
Catherine tut ganz verwundert, obwohl der Fernseher läuft und sie weiß, dass Jackie dort liegt. Diese richtet sich auf, während Catherine dem Mann erklärt, wer das Mädchen auf der Couch ist.
„Oh, ja. Das ist das KIND von dieser Fernsehserie ‚Saturn‘ oder wie die heißt. Weißt du was? Geh doch einfach schon mal nach oben“, sagt sie dem Mann und richtet ihren Blick auf Jackie: „Bitte mach den Fernseher aus, wenn du fertig bist mit deinen Cartoons, okay?“

Oh mein Gott, hat mich dieser Spruch schockiert. Das ist so bösartig. Catherine ist wie Eis, nur kälter. Plötzlich versetzt sie Jackie zurück als kleines Schulmädchen und nicht als gleichberechtigte junge Frau.  Allein die Tatsache, dass sie einen Mann anschleppt und Jackie damit offensichtlich treffen will, ist schon bösartig. Das sitzt. Jackie geht.
010906Jeder geht seinen eigenen Weg. Jackie dreht ihr Filmchen, während Catherine leidet.
Als Jackie wieder zum Campus zurückkehrt, geht sie auf eine Party. Der Junge aus der Lerngruppe, Ray, hat ein Auge auf sie geworfen. Sie schläft mit ihm. (Völlig unnötig). Jackie scheint sich aber nicht mehr daraus zu machen.
Catherine hat derweil mit anderen Dingen zu kämpfen. Liebeskummer und Leere. Sie kann nicht einmal mehr vor der Klasse die Fassade aufrecht erhalten und ist während eines Kurses den Tränen nahe. Die Studenten beachten Stark nicht und verlassen einfach den Raum. Catherine ist allein.
Zu allem Übel wird sie in das Büro des Direktors bestellt. Dieser zeigte ihr die Aufnahmen, die die Paparazzi einst gemacht hat, an dem Tag, als Jackie mit dem blauen Auge bei Catherine auftauchte. Es ist offensichtlich, dass Catherine mit der Studentin etwas laufen hat(te). Er legt ihr wohl nahe zu kündigen.

Zufällig begegnen sich Jackie und Catherine beim Sekretariat des Campus.
Als sei nichts gewesen, begrüßen sie sich (distanziert) und lächeln.

Jackie: „Wie geht es mit deinem Artikel voran?“
Catherine: „Gut!“
Jackie:  „Das ist gut“.
Catherine: „Ja“.
Jackie: „Wie geht es Ethan?“ (Das ist Catherines Golden Retriever).
Catherine: „Ihm geht es gut!“
Catherine lächelt.
Jackie: „Gut!“
Catherine: „Du verlässt das College?“
Jackie: „Ja. Du auch?“
Catherine: „Ja…“.
Catherine verabschiedet sich.
„Also. Viel Glück, falls ich dich nicht mehr sehen sollte“ und geht.

Beide benehmen sich wie Schulmädchen. Schüchterner Smalltalk, belangloses 011504Zeug, aber vollkommen nachvollziehbar. Wäre es ratsam sofort wieder mit den alten Problemen zu beginnen? Wohl kaum. Als Jackie wenig später aus dem Sekretariat kommt, erscheint Catherine wieder.

„Hey Neptune!“
„Was ist mit Saturn?“
Gut so, Jackie. Gut so. Man erinnere sich an die Boshaftigkeit von Catherine, als Jackie auf ihrer Couch saß und als „Kind aus dieser Fernsehserie“ bezeichnet wurde.
„Machst du gerade irgendetwas Bestimmtes?“
„Nein, nicht wirklich und du?“

Szenenübergang zu dem berühmten Schlafzimmer der Professorin. Jackie muss Catherine wohl irgendwie festgehalten haben, da Catherine folgendes sagt:
„Ah, du bist stärker als du aussiehst“.
Jackie gibt damit an, dass sie jetzt mehr Kraft habe, da sie einen Personaltrainer hatte.
„Nett“, meint Catherine und berührt Jackies Bauch.
„Hasst du mich für das, was mit dir geschehen ist?“
(Weil Catherine ihren Job hinschmeißen musste).
„Nein“, sagt Catherine, „nein, ich hasse dich nicht!“
Sie nimmt Jackies Hände und zieht sie zu sich um sie zu küssen.

Nachdem sie miteinander geschlafen haben liegen sie im Bett und reden.
Catherine streicht Jackie das Haar zu Seite.

Catherine: „Das wollte ich schon beim ersten Mal machen, als ich dich in Hecks 011635Büro gesehen habe“ (Der Direktor).
Catherine lacht.
Catherine: „Und das erste Mal, als du her kamst, ich erinnere mich dass ich dachte: Oh mein Gott sie wird einen Herzinfarkt bekommen und sterben!“
Jackie lacht ungläubig: „Was?!“
Catherine: „Ach komm! Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so erschrocken wirkte wie du!“
Jackie: „Ich hatte keine Angst!“
Catherine: „Ach wirklich? ….faking it for my benefit?“ (Zu meinem Nutzen nur so getan?).
Jackie: „Ok, vielleicht war ich ein bisschen erschrocken!“

Möglicherweise liegt es an der Uhrzeit, da ich dieses Review schreibe oder einfach, weil ich keine Ahnung habe, wie man die nachfolgende Konversation richtig übersetzt, aber ich kriege einfach nicht zusammen, was gesprochen wird, daher lassen wir diesen Dialog aus. Einzig den Witz den Jackie macht: „Ja, du bist ja alt genug“…das kriege ich noch zusammen.

Jackie: „Ich sollte gehen und noch etwas schlafen.“
011759Catherine: „Wirklich? Ich dachte dein Flug geht erst morgen Nacht?“
Jackie: „Nein, aber ich habe morgen früh ein Interview….“
Das Ende naht.
Jackie: „Was wirst du jetzt machen?“
Catherine: „Ich weiß es nicht, aber mir wird es gut gehen“.
Beide kämpfen nun mit Tränen.
Jackie: „Du hast meine Nummer! … Pass auf dich auf, okay?“
Catherine nickt. „Du auch“, und sie umarmen sich.
Jackie geht und Catherine sitzt allein auf dem Bett und weint.

Als Jackie auf dem Campus das besagte Interview führt, beobachtet Catherine von ihrem Büro aus das Geschehen. Sie ist gerade damit beschäftigt das Zimmer zu räumen. Als Catherine Jackie vom Fenster aus beobachtet, sieht man den Schmerz in ihrem Gesicht. Dann wendet sie sich von dem Fenster ab.
Jackie sieht nach dem Interview zum Fenster rauf, als ob die vergangene Zeit und all die Erinnerungen noch mal an ihr vorbeiziehen und verlässt dann den Campus….

„Bloomington“ feiert seinen Abspann. Ein Film ohne Happy End und dennoch ist der Nachgeschmack nicht allzu bitter. Wir wissen, es besteht die Möglichkeit, dass Jackie und Catherine sich sehen werden, wenn sie wollen. Keine der beiden ist gestorben oder hat sich anderweitig verliebt (beispielsweise in einen Mann, wie es üblich ist, bei solchen Filmen).
Die Besetzung der Darstellerinnen hat mich anfangs gestört, da Sarah Stouffer so furchtbar jung aussieht. Wer aber ein College besucht, kann ja keine 16 mehr sein, außer man ist schrecklich intelligent. Das hat mich dann etwas beruhigt. Laut Inhaltsangabe der offiziellen Seite zum Film ist Jackie 22(!), also vertretbar oder?

Das Drehbuch zu „Bloomington“ ist im Grunde sehr gut geschrieben und auch die Umsetzung geht in Ordnung, außer der plumpe Anfang… Es gab viele gute Dialoge und viel Subtext. Anschauliche Liebesszenen gab es keine, nur Andeutungen und Blenden, aber ich finde das okay. Meine Lieblingsszene in dieser Richtung war in der Bibliothek.

Allison McAtee’s (Catherine Stark) schauspielerische Leistung ist grandios gewesen. Wenn ihr den Film guckt, müsst ihr auf ihr Gesicht achten und die Art, wie ihr Charakter sich verändert. Davon war ich am meisten begeistert.

Fernanda Cardoso, Autorin, Director und Editor des Films hat eine tolle Geschichte entworfen. Ähnlichkeiten zu „Loving Annabelle“ konnte ich kaum mehr erkennen.
Nach meiner Kenntnis wurde der Film mit wenig Mitteln finanziert. Der Kauf der DVD lohnt sich und man trägt etwas dazu bei.
Wer das schätzt, was man nicht immer offensichtlich sieht, wird den Film mögen. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen und das Gefühl, wenn die Liebe befreit…

Slideshow:

Bloomington – Ab 29.03.11 auf DVD

14/01/2011 Kommentare aus

bloomingtonIn irgendeinen Bericht erwähnte ich „Bloomington“ sicher schon einmal. Mein erster Eindruck war nicht positiv, wegen dem Altersunterschied der Hauptfiguren. Mittlerweile habe ich mich damit angefreundet. „Bloomington“ erinnert mich an „Loving Annabelle“ – und hier habe ich unendlich viel erklärt, warum diese Art von Geschichte vertretbar ist.  Beide Filme und Geschichten variieren allerdings. Einzig die „Lehrer-Schüler“-Thematik ähnelt.

Inhalt:

Jackie (Sarah Stouffer) beginnt ihr erstes Jahr am College, in erster Linie auch, um es all jenen zu zeigen, die sie nur als Ex-Kinderstar einer TV-Serie kennen. Sie hört schnell von Gerüchten ihrer heißen Professorin Catherine (Allison McAtee), die offenbar Frauen, und besonders gern Studentinnen, verführt. Das weckt Jackies Neugierde und sie lernt die Professorin kennen. Es dauert nicht lange, da landet Jackie mit Catherine im Bett. Sie verlieben sich sogar, denn es bleibt nicht bei dem einen Mal.

Es stellt sich heraus, dass Catherine gar nicht so stark ist, wie sie scheint. Denn als Jackie ein Angebot für die Rolle in einem Spielfilm bekommt, welcher aus der Serie resultiert, in der sie einst der Star war, muss sich die Studentin zwischen Catherine und ihrer Karriere entscheiden. Wird sie sich für den Job entscheiden? Immerhin hatte sie schon lange kein Angebot mehr für eine Rolle. Oder wird die Liebe siegen?

Fakten:

Offizielle Seite: BloomingtonTheMovie.com
Regie: Fernanda Cardoso
Vertrieb Deutschland: Edition Salzgeber.de
Voraussichtlicher Erscheinungstermin auf DVD: 29.03.2011.
Sprache: Englisch (100 %ig mit Untertitel).
Wo kaufen?: Hier z. B.
L-Filmnacht: Februar

Meinung:

Interessiert mich sehr! Bisher kam der Film beim Publikum gut an (mit nur einer Ausnahme, aber das verrate ich noch nicht).

Kategorien:Frauensache